Heute ist der 11.06.2026 und wir werfen einen Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation im Bezirk Völkermarkt. Eine kürzlich durchgeführte Studie, die Konsumenten, Handelsbetriebe und Unternehmer in Völkermarkt und Wolfsberg befragt hat, bietet spannende Einblicke. Ziel dieser Untersuchung war es, die wirtschaftliche Lage sowie die Perspektiven für die Ortskerne und die Nahversorgung zu analysieren.

Unterkärnten zeigt sich dabei als ein Ort mit einer bemerkenswerten einzelhandelsrelevanten Kaufkraft von etwa 24.400 Euro pro Einwohner. Das liegt sogar über dem Durchschnitt in Kärnten. Doch hier kommt der Haken: Ein zunehmender Teil dieser Kaufkraft fließt in den Online-Handel oder wird in den großen Ballungsräumen Klagenfurt und Graz ausgegeben. Das ist nicht gerade optimal für die lokalen Geschäfte.

Tourismus als Wirtschaftsfaktor

Ein Lichtblick ist der Tourismus, der als wichtiger Wirtschaftsfaktor identifiziert wurde. Besonders Tagesgäste und Urlauber bringen Leben in die Region. Im Bezirk Völkermarkt wird für das Jahr 2025 mit etwa 1,1 Millionen Nächtigungen gerechnet – das ist ein Plus von 18,3 Prozent seit 2015. Besonders die Gemeinde St. Kanzian am Klopeiner See sticht hervor: 833.900 Nächtigungen wurden im letzten Jahr gezählt, was etwa 75 Prozent aller Übernachtungen im Bezirk ausmacht.

Die touristische Intensität im Bezirk liegt bei 26,3 Nächtigungen pro Einwohner und übertrifft sowohl den Kärntner als auch den österreichischen Durchschnitt. Hier sieht die Studie Potenzial: Die regionale Handelslandschaft könnte davon profitieren, indem sie Gäste gezielt in die Ortszentren lockt, um Einkäufe zu fördern. Das ist eine spannende Möglichkeit, die es auszuloten gilt!

Herausforderungen für lokale Unternehmen

<pAllerdings stehen die Ortszentren vor einigen Herausforderungen. Leerstände sind ein großes Thema, und viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, sich im digitalen Zeitalter zu behaupten. Der Wettbewerbsdruck durch den Online-Handel nimmt zu, und viele lokale Betriebe nutzen digitale Verkaufs- und Marketinginstrumente nur eingeschränkt. Hier ist also Handlungsbedarf angesagt!

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Die Studie empfiehlt neue Ansätze im Leerstandsmanagement, eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und Maßnahmen zur Digitalisierung und Vermarktung. Es wird darauf hingewiesen, dass Gemeinden, Wirtschaft und Politik gefordert sind, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sollen als Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Region dienen.

Insgesamt zeigt sich, dass der Bezirk Völkermarkt eine spannende wirtschaftliche Dynamik hat, aber auch vor Herausforderungen steht. Die richtige Mischung aus regionalem Handel, Tourismus und digitaler Innovation könnte der Schlüssel sein, um die lokale Wirtschaft nachhaltig zu stärken. Die nächsten Schritte werden entscheidend sein – und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln werden. Wer weiß, vielleicht wird Völkermarkt bald zu einem wahren Hotspot für Einkauf und Freizeit!

Für weitere Informationen zur Studie und den Ergebnissen besuchen Sie bitte diese Seite.