LKW-Unfall in Wolfsberg: Kran reißt Oberleitung über 800 Meter nieder
Heute, am 3. Juli 2026, erreichen uns besorgniserregende Nachrichten aus dem Bezirk Wolfsberg. Am 1. Juli, gegen 09:30 Uhr, ereignete sich ein schwerer Vorfall auf der L144, die von Mettersdorf in Richtung Messensach führt. Ein 44-jähriger Mann aus der Region war mit einem LKW unterwegs, der mit einem Kranaufbau ausgestattet war und einen Bagger sowie einen Tiefladeanhänger transportierte. Was dann passierte, klingt fast wie aus einem Actionfilm: Der Kran des LKW blieb an einer Oberleitung der Eisenbahnanlage hängen und riss diese über eine Strecke von etwa 800 Metern zu Boden.
Durch den Zusammenstoß kam es zu einem vermuteten Kurzschluss, der die gesamte Elektronik und den Motor des LKW lahmlegte. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt, konnte aber nur etwa 50 Meter nach dem Bahnübergang anhalten. Die Auswirkungen auf den Bahnverkehr waren jedoch erheblich. Zwei Personenzüge mussten gestoppt werden und 13 Fahrgäste wurden evakuiert – glücklicherweise blieb auch hier jeder unverletzt.
Verkehrsbehinderungen und Umleitungen
Die L144 im Bereich der Bahnübersetzung wurde für den gesamten Verkehr gesperrt und die Sperre bleibt bis zum Abschluss der Instandsetzungsarbeiten bestehen. Die Straßenmeisterei Lavamünd hat bereits eine örtliche Umleitung eingerichtet, um die Umstände für die Verkehrsteilnehmer etwas erträglicher zu gestalten. Auch der Bahnverkehr zwischen Wolfsberg und St. Paul im Lavanttal ist betroffen und wird voraussichtlich bis zum 2. Juli 2026 unterbrochen. Die ÖBB hat einen Schienenersatzverkehr eingerichtet, um die betroffenen Reisenden zu unterstützen.
Die genauen Schäden am LKW sind noch unklar, jedoch wird ein Totalschaden vermutet. Der Schaden an der Oberleitung der ÖBB steht ebenfalls noch nicht fest. An dieser Stelle könnte man fast Mitleid mit dem Fahrer haben, auch wenn er unverletzt blieb. Man fragt sich: Wie konnte es nur so weit kommen? Die Einsatzkräfte, darunter Beamte der Polizeiinspektionen St. Andrä und Wolfsberg sowie mehrere Feuerwehren, waren schnell vor Ort, um die Situation zu bewältigen.
Ein weiterer Vorfall in Nidda
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich erst kürzlich in Deutschland, genauer gesagt am 4. Dezember 2025, in Nidda-Bad Salzhausen. Dort kam es ebenfalls zu einem Zusammenstoß zwischen einem Lastkraftwagen und einem Regionalzug der Hessischen Landesbahn. Auch hier waren 30 Fahrgäste im Zug, die allesamt unversehrt blieben. Der Fahrer des LKW wurde jedoch verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Die Schäden an beiden Fahrzeugen waren erheblich, und die Unfallursache wird noch untersucht. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig ein achtsames Verhalten an Bahnübergängen ist – auch für die eigene Sicherheit.
In Anbetracht dieser Vorfälle ist es dringend notwendig, über die Sicherheit an Bahnübergängen nachzudenken. Immer wieder kommt es zu solchen gefährlichen Situationen, die nicht nur für die beteiligten Fahrer, sondern auch für die Reisenden in Zügen eine erhebliche Gefahr darstellen. Man könnte fast sagen, dass es der Verkehrssicherheit zuliebe an der Zeit ist, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen.
Für alle, die in der Region unterwegs sind, bleibt nur zu hoffen, dass solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden können. Die Einsatzkräfte leisten hier großartige Arbeit, um die Sicherheit auf den Straßen und Schienen zu gewährleisten. Bleiben Sie also achtsam und sicher unterwegs!
Weitere Informationen zu dem Vorfall finden Sie in der Quelle.
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