Zukunftsforum Lavanttal: Kompetenzen von morgen im Fokus
Heute ist der 11.06.2026 und im KUSS Wolfsberg hat das 3. Forum Lavanttal stattgefunden. Ein Event, das nicht nur Politiker, sondern auch Vertreter aus der Wirtschaft, Bildung und Regionalentwicklung zusammengebracht hat. Ein spannender Austausch über die Kompetenzen der Zukunft stand auf der Agenda – darunter die regionale Bildungsstrategie und die Stärkung des Lavanttals als Lebens- und Wirtschaftsraum. Bürgermeister Alexander Radl war sich einig, dass die Zukunft in gemeinsamen Strategien und einer starken Vernetzung liegt. Es geht darum, Unternehmen mit potenziellen Lehrlingen zusammenzubringen. Eine wichtige Aufgabe, die nicht zu unterschätzen ist!
Johannes Gastrager, der für das Regionalmanagement Lavanttal tätig ist, hat auf die positive demografische Entwicklung hingewiesen. Das Lavanttal etabliert sich mehr und mehr als Zukunftsregion zwischen Graz und Klagenfurt. Besonders im Fokus stehen Themen wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung, die einen zentralen Bestandteil der Bildungsstrategie bilden sollen. Die Umsetzung der regionalen Lehrlingsstrategie ist dabei ein weiterer Schritt, um über 100 Berufsbilder transparent zu präsentieren.
Technologiepark Lavanttal und MINT-Bildung
Ein Highlight des Forums war die Vorstellung des geplanten Technologieparks Lavanttal, der südlich des Bahnhofs St. Paul entstehen soll. Die Schwerpunkte liegen auf „Advanced Materials und Kreislaufwirtschaft“, ein Thema, das nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Umwelt von Bedeutung ist. Wolfgang Pucher von der Industriellenvereinigung Kärnten hat die Anforderungen der modernen Arbeitswelt angesprochen und dabei die Unterscheidung zwischen fachlichen und überfachlichen Kompetenzen hervorgehoben. Überfachliche Kompetenzen wie Problemlösungsfähigkeit, Lernbereitschaft und Teamfähigkeit sind für rund 80% der Unternehmen entscheidend und werden als Entwicklungshemmnis wahrgenommen, wenn sie fehlen. Bildungseinrichtungen sind gefordert, hier aktiv zu werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die systematische MINT-Bildung, die Stephan Stückler von der MINT-Region Lavanttal thematisierte. Besonders für Mädchen soll die Förderung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik vorangetrieben werden. Neue Partner für das MINT-Qualitätslabel sind bereits gefunden: Kindertagesstätte LKH-Zwerge, das Netzwerk Kleine Welt, die VS St. Stefan, die MINT MS St. Paul und das Stiftsgymnasium St. Paul sind nur einige der Institutionen, die sich engagieren. Nach dem Forum gab es eine spannende Präsentation unter dem Motto „MINT zum Anfassen“, bei der Schulen ihre Projekte zur naturwissenschaftlich-technischen Bildung vorstellten. Ein toller Austausch zwischen Besuchern, Schülern und Lehrkräften über innovative Ansätze im Lavanttal!
Ein Blick in die Zukunft
Das Forum hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, die Kompetenzen von morgen bereits heute zu fördern. Es gibt eine klare Vision für die Region, die sich zwischen Graz und Klagenfurt als Vorreiter in Sachen Bildung und Wirtschaft positionieren möchte. Die Vernetzung von Bildungseinrichtungen und Unternehmen wird entscheidend sein, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Das Lavanttal hat das Potenzial, nicht nur als Lebensraum, sondern auch als Innovationsstandort strahlend hervorzutreten.
Die Entwicklungen im Lavanttal sind mehr als vielversprechend. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Technologiepark entwickeln wird und welche neuen Möglichkeiten sich für die Jugendlichen und Unternehmen in der Region ergeben. Eines ist sicher: Die Zukunft hat begonnen. Und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Kompetenzen von morgen hier entfalten werden. Für alle Beteiligten ist das eine aufregende Zeit!
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