Am Sonntag, dem 14. Juni 2026, wird das Stadttheater Klagenfurt zum Schauplatz eines ganz besonderen Ereignisses: Das Kärntner Sinfonieorchester (KSO) lädt zu seinem Galakonzert „Scheherazade“. Um 18 Uhr geht es los, und wer sich für klassische Musik begeistert, sollte sich dieses Event nicht entgehen lassen. Unter der Leitung des Chefdirigenten Chin-Chao Lin erwartet die Besucher ein abwechselungsreiches Programm, das sowohl Tradition als auch Moderne vereint.

Das Konzert beginnt mit dem Werk „Drei Sätzen für Streichorchester und Pauke“ von Nikolaus Fheodoroff. Dieses Stück ist nicht nur ein gelungener Auftakt, sondern auch ein Hinweis auf die hohe musikalische Qualität, die das Publikum erwarten darf. Darauf folgt die Uraufführung von „Sentiero“ des Komponisten David Kosviner. Dieser talentierte Musiker, der ursprünglich aus Johannesburg stammt und seit 2011 in Österreich lebt, hat sich den Nikolaus-Fheodoroff-Kompositionspreis 2025 verdient. Diese Auszeichnung, die die Kärntner Landesregierung seit 2013 in verschiedenen Kategorien vergibt, ist mit 15.000 Euro dotiert und bietet Komponisten aller Nationen und Altersgruppen die Möglichkeit, ihre Werke einzureichen. Die Übergabe der Urkunde an Kosviner wird im Rahmen des Konzerts durch die Landesrätin Dr.in Schaunig erfolgen.

Ein Klassiker und ein neuer Stern am Himmel

Das Finale des Abends wird durch „Scheherazade op. 35“ von Nikolai Rimski-Korsakow gebildet, einem unsterblichen Klassiker der Orchesterliteratur. Man kann sich schon jetzt die beeindruckenden Klänge vorstellen, die durch den Saal hallen werden. Die Kombination aus neuem und bewährtem Repertoire ist nicht nur eine Hommage an die Kompositionstradition, sondern auch ein aufregender Ausblick auf die Zukunft der klassischen Musik.

Die Ticketpreise für dieses musikalische Erlebnis liegen zwischen 14 und 77 Euro. Besonders erfreulich ist die Ermäßigung von 50% für Besucher unter 27 Jahren im Rahmen von „Junges Publikum“. Das macht das Konzert für viele junge Menschen zugänglicher und könnte sie vielleicht sogar dazu inspirieren, selbst in die Welt der Musik einzutauchen.

Es ist ein Abend, der nicht nur für Musikliebhaber, sondern für alle, die sich für Kultur und Kunst interessieren, von großer Bedeutung sein könnte. Die Uraufführung von „Sentiero“ ist ein Meilenstein, der zeigt, wie lebendig und vielfältig die zeitgenössische Musikszene ist. Die Vorfreude auf das Konzert wächst mit jedem Tag, und es bleibt zu hoffen, dass viele den Weg ins Stadttheater finden werden, um Teil dieses besonderen Ereignisses zu sein.

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