Das Karikaturmuseum Krems, in der malerischen Stadt Krems an der Donau gelegen, steht vor einem aufregenden Jahr! Am Samstag, den 18. Juli 2026, wird das Museum sein 25-jähriges Bestehen feiern. Ein Jubiläum, das ganz im Zeichen von Kreativität und satirischem Witz steht. Der Auftakt des „JUHUU-biläumsjahrs“ verspricht nicht nur eine Vielzahl an spannenden Veranstaltungen, sondern auch den Zugang zu faszinierenden Ausstellungen, die die Besucher in die Welt der Karikatur entführen.

Zu den Highlights des Eröffnungstags gehören drei neue Ausstellungen. Unter anderem werden Werke des renommierten Karikaturisten Gerhard Haderer zu sehen sein, der einen Großteil seiner Ölbilder erstmals im Museum präsentiert. Außerdem wird die Ausstellung „Das NEINhorn“ eröffnet, die mit Sicherheit für einige Schmunzler sorgen wird. Ein weiterer spannender Beitrag ist die Ausstellung „Fem*flixt!“ von Astrid Langer und Judith Lava, die sich mit der Rolle der Frau in der Karikatur auseinandersetzt. Um den besonderen Anlass zu feiern, wird der Eintritt an diesem Tag frei sein, und ein Familienprogramm verspricht Unterhaltung für Groß und Klein. Lesungen, Signierstunden und Führungen runden das vielfältige Angebot ab und laden die Besucher ein, in die Welt der Karikatur einzutauchen.

Die Bedeutung des Karikaturmuseums

Das Karikaturmuseum Krems ist nicht nur das einzige österreichische Museum, das sich der satirischen Kunst widmet, sondern es hat sich auch als europäisches Kompetenzzentrum für Zeichenkunst und Bildliteratur etabliert. Gegründet wurde das Museum am 29. September 2001, mit der Eröffnung der Ausstellung „Alles Karikatur – Das gezeichnete 20. Jahrhundert“. Diese setzte Maßstäbe, indem sie einen Querschnitt internationaler Originalgrafiken aus den Bereichen Karikatur, Bildsatire und Humorzeichnung des 20. Jahrhunderts präsentierte.

Direktor Gottfried Gusenbauer und Kuratorin Anna Steinmair legen großen Wert auf die Vielfalt und den Reichtum der Karikatur und Satire. Die architektonische Gestaltung des Museums, das nach den Plänen des Karikaturisten Gustav Peichl errichtet wurde, spiegelt diese Offenheit wider: Eine durchgehende Glasfront im Erdgeschoss symbolisiert Transparenz und lädt die Passanten ein, einen Blick in die faszinierende Welt der Karikatur zu werfen.

Ein Schatz an Kunstwerken

Die Sammlung des Karikaturmuseums umfasst mehrere tausend Originalgrafiken und hat sich seit der Gründung stetig erweitert. Besonders hervorzuheben sind bedeutende Werkkomplexe von Gerhard Haderer, darunter die Serie „Das Leben des Jesus“. Auch die größte Sammlung von Cartoons des bekannten Karikaturisten Manfred Deix findet sich hier. Es ist eine Schatztruhe für Liebhaber der Karikatur, die regelmäßig internationale Künstler und Museen in ihre Ausstellungen einbezieht.

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Ein weiterer spannender Punkt: Das Museum setzt zunehmend auf digitale Techniken in der Karikatur und Cartoon-Produktion, was die Kunstform in die Zukunft führt. Der alle fünf Jahre vergebene SOKOL-Preis für digitale Karikatur und kritische Zeichenkunst zeigt, wie sehr die Institution auch in der zeitgenössischen Kunstszene verankert ist. Die nächste Ausstellung „I Love Deix: 75 Jahre Manfred Deix“ wird vom 17. Februar 2024 bis zum 2. Februar 2025 zu sehen sein, und viele freuen sich bereits darauf, die Werke dieses außergewöhnlichen Künstlers hautnah zu erleben.

Das Karikaturmuseum, ein Ort der Kreativität und des Humors, wird auch weiterhin ein wichtiger Teil der kulturellen Landschaft Österreichs bleiben. Es ist ein Raum, in dem Kunst, Gesellschaftskritik und Humor aufeinandertreffen und zum Nachdenken anregen. Wenn Sie also am 18. Juli 2026 in Krems sind, sollten Sie sich das Jubiläum und die neuen Ausstellungen auf keinen Fall entgehen lassen! In diesem Sinne: JUHUU!

Für weitere Informationen besuchen Sie die offizielle Seite des Museums: oe24.at.

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