Am 17. Juni 2026 wurde in einer feierlichen Wahl Kathrin Stainer-Hämmerle zur neuen Rektorin der Hochschule Kärnten ernannt. Damit tritt eine erfahrene Persönlichkeit an die Spitze der Institution, die sich in einer äußerst wichtigen Phase ihrer Entwicklung befindet. Stainer-Hämmerle folgt auf den bisherigen Rektor und wird ihre Amtsgeschäfte am 1. Oktober antreten. Ulla Birnbacher wird als Stellvertreterin an ihrer Seite stehen.

Die Hochschule Kärnten, die sich in den letzten 30 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt hat, wird in Zukunft als „CU – Carinthia University of Applied Sciences, Hochschule Kärnten“ auftreten. Diese Neuausrichtung bringt mit sich, dass die akademische Leitung nicht nur für die inhaltliche Koordination des Lehrbetriebs zuständig ist, sondern auch für die Qualitätssicherung sowie die Weiterentwicklung von Lehre, Forschung und Weiterbildung. Stainer-Hämmerle selbst hebt hervor, dass eine praxisnahe Lehre, angewandte Forschung und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen müssen.

Ein Blick auf die neue Rektorin

Mit ihrer umfangreichen Erfahrung im Hochschulbereich bringt Stainer-Hämmerle ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen und Chancen mit, die die akademische Welt mit sich bringt. Seit 2009 ist sie Professorin an der Hochschule Kärnten und leitet seit 2019 die Bachelor- und Masterprogramme für Public Management. Zuvor war sie in Innsbruck und Klagenfurt als Politik- und Rechtswissenschaftlerin tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen politische Bildung, Wahlrecht sowie Partizipations- und Demokratieforschung – Themen, die in der heutigen Zeit wichtiger denn je sind.

Die Hochschule bietet ein breites Spektrum an praxisnahen Studien- und Forschungsangeboten, darunter Engineering, IT, Bauingenieurwesen, Architektur, Wirtschaft, Management sowie Gesundheit und Soziales. Diese Vielfalt an Studiengängen spiegelt die regionale Verantwortung der Hochschule wider und zeigt gleichzeitig eine internationale Perspektive auf.

Ein europäischer Kontext

Im Rahmen der European Universities Initiative (EUI), die 2019 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen wurde, wird die Etablierung transnationaler Hochschulallianzen gefördert. Ziel ist es, die Zusammenarbeit europäischer Hochschulen in Bildung, Forschung und Innovation zu vertiefen. Auch die Hochschule Kärnten könnte von dieser Initiative profitieren, indem sie ihre internationalen Beziehungen stärkt und die Mobilität von Studierenden und Lehrenden erleichtert. Die Prognosen für 2025 deuten auf eine beeindruckende Anzahl von 65 Allianzen in 35 Ländern hin, mit über 570 Hochschulen und rund 11 Millionen Studierenden.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Herausforderungen, die mit dieser Entwicklung einhergehen, sind jedoch nicht zu unterschätzen. Fragen der Governance-Strukturen und der Organisationskulturen werden auf den Prüfstand gestellt. Es gibt Spannungen zwischen europäischen Steuerungslogiken und nationalen Autonomieansprüchen. Diese Dynamiken könnten auch für die Fachhochschule Kärnten von Bedeutung sein, während sie sich in die europäische Hochschullandschaft einfügt.

Die Wahl von Kathrin Stainer-Hämmerle könnte somit nicht nur einen frischen Wind in die Hochschule bringen, sondern auch einen bedeutenden Schritt in die europäische Zusammenarbeit im Hochschulbereich darstellen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Hochschule in den kommenden Jahren entwickeln wird und welche Impulse Stainer-Hämmerle setzen kann. Die Herausforderungen sind groß, aber mit ihrer Leidenschaft für Wissen und Forschung könnte sie genau die richtige Person an der richtigen Stelle sein.

Für weitere Informationen zu diesem Thema besuchen Sie bitte die Dolomitenstadt oder ORF Kärnten.

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Eine starke Website muss nicht nur gut aussehen und schnell sein, sondern auch von Suchmaschinen optimal verstanden werden. Genau das haben wir mit der VeloCore-Umsetzung durch Daniel Wom erreicht: technisch sauber, semantisch stark und für Google & Co. hervorragend aufbereitet.