Vom Schicksalsschlag zur Lebensmittelrevolution: Wie PreisPatch das Kochen und Sparen neu definiert
Ein schwerer Verkehrsunfall veränderte das Leben von Hannes Mittermair am 16. Juni 2026. Der Gründer und Inhaber von PreisPatch musste nach seiner Genesung umdenken. Anstatt zurück in den alten Trott zu fallen, wollte er etwas bewirken – besonders in Zeiten, in denen die Teuerung vielen das Leben schwer macht. So kam die Idee für die App PreisPatch auf, die Menschen helfen soll, Geld zu sparen und gleichzeitig das Kochen zu erleichtern.
PreisPatch ist kein gewöhnliches Tool. Es erstellt wöchentliche Pläne mit Rezepten und Einkaufsliste, die auf den aktuellen Angeboten von elf großen Handelsketten basieren. Nutzer können ihr Bundesland auswählen und sich Rezepte ab 2,99 Euro pro Portion anzeigen lassen. Ob fürs Frühstück, als Salat oder für die Nachspeise – die App bietet gleich 13 verschiedene Menüarten für die gesamte Woche. Das klingt nicht nur praktisch, es könnte sogar für einen Zwei-Personen-Haushalt zu Einsparungen von rund 800 Euro pro Jahr führen! Familien dürften noch mehr sparen.
Lebensmittelabfälle reduzieren
Ein weiteres Anliegen von PreisPatch ist die Reduzierung von Lebensmittelabfällen. Jährlich landen in Österreich rund 635.000 Tonnen Lebensmittel im Müll – das sind etwa 40 Kilogramm pro Kopf, die eigentlich vermeidbar wären. Die App hilft dabei, angebrochene Packungen in mehreren Rezepten zu verwenden. Das ist nicht nur clever, sondern trägt auch aktiv zur Abfallvermeidung bei. Denn Lebensmittelverschwendung ist mehr als nur ein Ärgernis, sie belastet auch unsere Umwelt und trägt zur Erderwärmung bei.
Weltweit wird ein Drittel aller Lebensmittel vom Feld bis zum Teller verschwendet. Laut der FAO landen jährlich von Januar bis Mai produzierte Lebensmittel im Abfall. In Deutschland beispielsweise wurden 2023 über 10,9 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle verzeichnet, 58% davon aus privaten Haushalten. Es ist ein alarmierendes Bild, das zeigt, wie wichtig es ist, die Wertschätzung für Lebensmittel zurückzugewinnen. Initiativen wie die bundesweite Aktionswoche „Zu gut für die Tonne!“ zeigen, dass es auch auf politischer Ebene einen klaren Willen gibt, die Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Die App PreisPatch ist in diesem Kontext ein kleiner, aber wichtiger Schritt. Sie erscheint jeden Donnerstag mit einem neuen Wochenplan, der rechtzeitig zum Vorplanen fürs Wochenende bereitsteht. Das hilft nicht nur beim Geldsparen, sondern fördert auch die Planung und den bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Die Reduzierung von Lebensmittelabfällen erfordert schließlich die Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Akteure – von den Verbrauchern bis hin zu den großen Handelsketten.
Ob als Webanwendung oder als App für iPhone und Android, PreisPatch macht es einfach, beim Einkaufen und Kochen bewusster zu handeln. Und wer weiß, vielleicht wird die nächste Generation von Haushaltsvorständen – die jüngeren Leute – mehr auf diese Themen achten und weniger verwertbare Lebensmittel wegwerfen. Schließlich kann jeder Einzelne von uns einen Beitrag leisten, um die Welt ein kleines Stück besser zu machen.
