Kämpfen bis zum Schluss: Adler Kitzbühel starten mit Dämpfer in die neue Saison
Die Adler Stadtwerke Kitzbühel sind in die neue Saison der Alps Hockey League gestartet – und das nicht ganz nach Plan. Am vergangenen Freitag mussten sich die Adler den Rittner Buam mit 2:5 geschlagen geben. Die Zuschauer in der Kitzbüheler Halle erlebten ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen, und die Enttäuschung war spürbar, als das letzte Drittel nicht die erhoffte Wende brachte.
Die Adler begannen das Match recht ordentlich. Neuzugang Erik Wittwer hatte sogar die Möglichkeit, die Gastgeber früh in Führung zu bringen, aber das Tor blieb ihm verwehrt. In der ersten Pause schien alles noch im Rahmen zu sein, doch dann folgten die beiden entscheidenden Treffer der Gäste, die die Stimmung im Stadion kippen ließen. Jere-Mathis Alanen und Robert Öhler sorgten für die 0:2-Führung in der 17. und 18. Minute. Ein herber Rückschlag, der die Adler vor eine große Herausforderung stellte.
Schwieriger Start ins zweite Drittel
Komplikationen sorgten dafür, dass der Beginn des zweiten Drittels um etwa 45 Minuten verzögert wurde. Und als es dann endlich weiterging, fiel gleich das nächste Tor für die Rittner Buam. Angelo Miceli nutzte einen Defensivfehler der Adler aus und erhöhte nach nur 23 Sekunden auf 0:3. In diesem Moment schien das Spiel aus Sicht der Gastgeber schon fast verloren. Doch die Adler zeigten Kampfgeist und verhinderten mit einer soliden Defensivleistung einen noch größeren Rückstand, vor allem dank des starken Patrick Grascher im Tor.
Im Schlussabschnitt mobilisierten die Adler ihre letzten Kräfte. Matic Podlipnik verkürzte bei doppelter Überzahl in der 47. Minute auf 1:3. Die Hoffnung keimte auf, doch Miro Markkula erhöhte für die Rittner Buam kurz darauf auf 1:4. Elliot Stahlberg brachte mit seinem Tor in der 57. Minute noch etwas Spannung zurück, aber Adam Capanelli stellte mit dem 2:5 in der 58. Minute den Endstand her.
Selbstkritik und Ausblick
Nach dem Spiel war es für Clemens Krainz wichtig, Selbstkritik zu üben. Er sprach offen über die verlorenen Zweikämpfe und das suboptimale Eislaufen seiner Mannschaft. Die lange Unterbrechung wollte er nicht als Ausrede gelten lassen. Positiv hob er jedoch das Über- und Unterzahlspiel sowie die letzten zehn Minuten hervor. „Wir wollen am Donnerstag zurückschlagen“, kündigte er an. Dann empfangen die Adler um 19:30 Uhr die Unterland Cavaliers, die zuvor die Red Bull Hockey Juniors besiegt hatten. Die Vorfreude auf dieses Duell ist riesig!
