Kreative Köpfe im Rampenlicht: Das Filmfestival Kitzbühel 2026 feiert den Nachwuchs
Es ist wieder soweit: Das Filmfestival Kitzbühel (FFKB) öffnet seine Pforten! Vom 24. bis 28. November 2026 findet das mittlerweile 14. Festival statt – und das verspricht, ein echtes Highlight zu werden. Hier treffen sich nationale und internationale Filmschaffende, Nachwuchstalente, Branchenvertreter und natürlich auch das Publikum. Man darf gespannt sein auf die Kino- und Rahmenveranstaltungen, die in allen möglichen Genres über die Leinwand flimmern werden. Ein großes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf dem Nachwuchs, mit dem Wettbewerb „Rising Stars“, der jungen Talenten eine Bühne bietet und den Austausch fördert.
Markus Mörth, der Festivalleiter, setzt auf die Sichtbarmachung junger Talente. Der Nachwuchs wird nicht nur in Dialog mit etablierten österreichischen und internationalen Kinoproduktionen gebracht, sondern hat auch die Möglichkeit, an einer Drehbuchklausur unter der künstlerischen Leitung von Sebastian Andrae teilzunehmen. Das ist eine echt spannende Chance zur Weiterentwicklung ihrer Stoffe! Und dann gibt es noch das öffentliche Pitching-Format „FFKB Connect“, wo kreative Köpfe ihre Projekte vor Branchenvertretern präsentieren können – ein absolutes Muss für jeden, der im Filmgeschäft Fuß fassen möchte.
Ein Sprungbrett für Talente
Der Wettbewerb „Rising Stars“ zeigt nicht nur internationale Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, sondern hat auch einige vielversprechende Teilnehmer hervorgebracht. So gewann etwa Marlena Marie Grübl mit ihrem Film „Buhle“ den Film in Austria Treatment Award. David Lapuch ist mit „Frutti di Mare“ im Wettbewerb vertreten, während Gregor Schmidinger mit „Nevrland“ in der Drehbuchklausur arbeitete und 2019 als bester Spielfilm ausgezeichnet wurde. Peter Brunners „Down the Arm of God“ feiert sogar seine Österreich-Premiere – ein toller Grund, um ins Kino zu gehen!
Doch das ist noch lange nicht alles. Die Initiative #kinofueralle sorgt dafür, dass Filme für alle zugänglich sind. Das geschieht unter anderem durch die Zusammenarbeit mit Schulen – das ist eine großartige Möglichkeit, um schon die Jüngsten für das Kino zu begeistern. In diesem Jahr wird auch beim Romy-Branchenfest des Kurier Medienhauses die Preisverleihung stattfinden, und der Medienpartner Joyn stiftet den Kurzfilmpreis. Rund 80 österreichische Kurzfilme sind dort auf der Plattform abrufbar. Es tut sich also einiges in Kitzbühel!
FFKB Connect: Vernetzung für kreative Köpfe
Ein ganz besonderer Fokus liegt auf dem FFKB Connect, einer Plattform zur Vernetzung aktueller Film- und TV-Projekte. Hier wird österreichischen Nachwuchsautoren und Content Creators die Möglichkeit gegeben, ihre Ideen zu entwickeln und strategisch zu planen. Dabei treten sie in Kontakt mit führenden Entwicklern im Bereich Film und TV – eine echte Chance! Förderinstitutionen stellen ihre Programme zur Stoffentwicklung vor, und es entsteht ein Dialog über gesuchte Inhalte von Sendern und Streamern. Das könnte der Schlüssel zu internationalen Festival-Teilnahmen und Kino-Verwertungen sein.
Die Nachhaltigkeit dieses Projektes wird ebenfalls großgeschrieben. Ausgewählte Projekte werden zum Alpendating eingeladen, das jährlich zwischen Südtirol, Deutschland, der Schweiz und natürlich Österreich, also in Kitzbühel, stattfindet. Das ist eine echte Gelegenheit, um Partnerschaften zu entwickeln und inspirierende Filmprojekte voranzutreiben.
Ein Netzwerk für die Zukunft
Das Filmfestival Kitzbühel ist nicht nur ein wichtiger Ort für die Filmszene, sondern auch Teil eines größeren Netzwerks. Seit 2025 ist das FFKB Mitglied im Netzwerk Junger Film, das sich für die Sichtbarkeit und die Interessen einer neuen Generation von Filmschaffenden starkmacht. Hier wird der Austausch zwischen Nachwuchsfilmfestivals in Deutschland und darüber hinaus gefördert. Das Youth Cinema Network beispielsweise ist ein weltweites Netzwerk, das über 50 Mitglieder auf fünf Kontinenten umfasst. Das zeigt, wie wichtig die Vernetzung in der heutigen Filmwelt ist!
Das FFKB ist damit nicht nur ein Schaufenster für neue Talente, sondern auch ein Ort, an dem Ideen sprießen und sich kreatives Potenzial entfalten kann. Die Zusammenarbeit mit anderen Festivals, wie zum Beispiel dem Filmfestival Max Ophüls Preis, sorgt dafür, dass der Austausch durch Gastprogramme gefördert wird. Wir dürfen also gespannt sein, was uns in Kitzbühel erwartet – das wird sicherlich ein Fest für alle Filmbegeisterten!
