Südtirols Curling-Jugend begeistert in Kitzbühel und erobert den zweiten Platz bei der EJCT
Heute, am 20. September 2026, blicken wir auf ein aufregendes Wochenende in Kitzbühel zurück. Der ASC Curling Südtirol hat beim European Junior Curling Tour (EJCT) ein bemerkenswertes Ergebnis erzielt und den zweiten Platz belegt. Unter der Führung von Skip Siome Paolazzi war das Team bis auf eine Ausnahme ungeschlagen und hat sich gegen starke Gegner aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Slowenien durchgesetzt.
Im Finale traf das junge Team auf die Norweger unter Skip Sigurd Svarkmo Lundberg. Leider hatte die Südtiroler Mannschaft gegen Ende des Turniers mit Erschöpfung zu kämpfen. Trotz dieser Herausforderungen wird der zweite Platz als großer Erfolg gewertet, besonders für ein so junges Team. Es ist klar, dass die EJCT eine bedeutende Plattform ist, um jungen Spielern internationale Erfahrung auf hohem Niveau zu bieten.
Starker Auftritt des ASC Curling Südtirol
In Kitzbühel hatte das Team um Ivan Künigl, Michael Bacher, Giacomo Colli und Jacopo Scappin eine beeindruckende Leistung gezeigt. Mit konstanten Ergebnissen in der Vorrunde und nur einer besonders knappen Partie, in der sie im letzten End drei Steine schreiben mussten, um den Sieg zu sichern, zog das Team ohne Niederlage ins Finale ein. Dies ist nicht nur ein Grund zur Freude, sondern auch ein Zeichen für die Stärke und den Teamgeist der Südtiroler.
Das Finale selbst begann allerdings alles andere als vielversprechend, mit einem Rückstand von 0:3 nach den ersten drei Ends. Doch das Team fand schnell zurück ins Spiel und gewann schließlich deutlich mit 12:3, was schließlich zur Aufgabe des deutschen S.C. Rießersee nach sieben Ends führte. Ein absoluter Triumph! Die Mannschaft hat damit nicht nur die EJCT beeindruckt, sondern auch ihre Sichtbarkeit auf der internationalen Curling-Bühne erhöht.
Curling – Ein Sport mit Geschichte
Curling, ein faszinierender Präzisions-Mannschaftssport, hat seine Wurzeln in Schottland. Hierbei versuchen zwei Teams, Granitsteine in Richtung eines kreisförmigen Ziels, dem sogenannten Haus, zu platzieren. Punkte gibt es, wenn ein Team seine Steine näher am Knopf hat als der Gegner. Der Sport hat sich von gefrorenen Außenflächen zu kontrolliertem Halleneis entwickelt – eine spannende Evolution, die die Präzision und Strategie des Spiels unterstreicht.
Die Curling-Saison hat viel zu bieten, und der ASC Curling Südtirol plant, sich auf die italienische Liga zu konzentrieren. Aber das nächste große Event steht bereits vor der Tür: Ende Oktober geht es zur nächsten Runde der EJCT nach Edinburgh. Das Team wird auf jeden Fall alles geben, um auch dort zu glänzen!
In der Zwischenzeit wird das Südtiroler Frauenteam ebenfalls nach Kanada reisen – ein weiteres Zeichen für die wachsende Curling-Community in der Region. Die Rückkehr ins Landesleistungszentrum Südtirol Curling Center wird am 15. September gefeiert, nachdem vorher in Lugano und Trient trainiert wurde. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die junge Generation des Südtiroler Curlings weiterentwickeln wird!
