Vaterfreuden und Pistenfieber: Blaise Giezendanner startet neu durch
Heute ist der 26.09.2026 und die Skiwelt hat mal wieder Grund zur Freude. Blaise Giezendanner, der bekannte französische Skirennläufer, hat am 24. September sein erstes Kind auf die Welt gebracht. Der kleine Gabriel ist gesund und munter und sorgt bereits für strahlende Gesichter bei seinen Eltern. Komischerweise war Giezendanner während seines Trainingslagers in Chile, als er den Anruf über die bevorstehende Geburt erhielt. Man kann sich gut vorstellen, wie die Emotionen hochkochten, während er zwischen Pisten und Trainingseinheiten auf die freudigen Neuigkeiten wartete.
Die Zeit der Veränderungen für Giezendanner begann bereits vor einigen Jahren. Er heiratete seine Frau Marie im August 2024 standesamtlich und feierte eine große Trauung im Mai 2025 – also alles ganz frisch. Nach einer langen Zeit voller harter Arbeit und der Rückkehr von einem Kreuzbandriss, den er sich im Januar 2025 zugezogen hatte, ist er nun bereit, in der Saison 2026/27 als Vater auf die Piste zurückzukehren. Was für eine aufregende Zeit! Die Vorfreude auf die neue Saison ist spürbar, denn Giezendanner hat sich viel vorgenommen.
Ein Blick auf die Karriere
Blaise Giezendanner wurde am 29. November 1991 in Chamonix geboren und ist ein talentierter Skirennläufer, der hauptsächlich in den Disziplinen Abfahrt und Super-G startet. Er debütierte im Weltcup am 23. Februar 2013 in Garmisch-Partenkirchen und belegte dort den 53. Platz. Es war ein langer Weg, denn in seinen Anfangsjahren konnte er nicht an Juniorenweltmeisterschaften teilnehmen und auch im Europacup blieb der große Durchbruch aus. Doch das sollte sich ändern, als er 2013 bei der Winter-Universiade in Trentino drei Medaillen gewann – Gold im Super-G, Silber in der Abfahrt und in der Kombination.
Besonders beeindruckend war seine Leistung bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang, wo er im Super-G den vierten Platz belegte. In der Saison 2021/22 erzielte er schließlich seinen ersten Podestplatz im Weltcup mit einem dritten Platz in der Hahnenkammabfahrt von Kitzbühel. Giezendanner hat insgesamt 10 Platzierungen unter den besten zehn erreicht, davon ein Podestplatz – und das ist keine kleine Sache. Aber nicht alles verlief reibungslos. Seine Verletzung im Januar 2025 war ein harter Rückschlag, der ihm die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2026 in Mailand verwehrte.
Die Herausforderungen des Wintersports
Die Olympischen Winterspiele sind ein echtes Spektakel – Geschwindigkeit, Risiko und Rekorde stehen im Mittelpunkt. Doch die Schattenseiten sind ebenfalls präsent. Verletzungen sind im Wintersport an der Tagesordnung. Dr. Dominik Wilkens, ein Experte für Knieverletzungen, erklärt, dass viele Sportler unter Bänderrissen oder Frakturen leiden. Bei Giezendanner war es ein Kreuzbandriss, der ihn aus dem Rennen warf. Solche Verletzungen können langfristige Folgen haben, die oft erst Jahre später spürbar werden.
Die Rückkehr ins Training erfordert viel Geduld und einen sorgfältigen Umgang mit dem eigenen Körper. Es ist wichtig, auf Schmerzen oder Schwellungen zu achten und gegebenenfalls ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Giezendanner hat sich jedoch nicht unterkriegen lassen und ist bereit, in der kommenden Saison wieder durchzustarten, jetzt als stolzer Vater. Die Fans können also gespannt sein, was ihn und sein Baby erwartet!
