Am 10. Oktober 2026 war in Klagenfurt ein ganz besonderer Tag für den KSK Klagenfurt-Magdalensberg. Endlich, nach einer langen Durststrecke, konnte der Verein seinen ersten Saisonsieg in der österreichischen Sportkegel-Superliga feiern! Mit einem spannenden 5:3 gegen ESV Leoben in der Steiermark zeigte die Mannschaft, dass sie bereit ist, in dieser Saison ernsthaft mitzuspielen.

Die Partie begann jedoch nicht optimal. KSK geriet gleich zu Beginn mit 0:2 in Rückstand. Andrej Lahovec hatte mit Knieproblemen zu kämpfen und musste nach 30 Würfen für Rafael Waldhauser Platz machen. Waldhauser, der nach einer Verletzungspause zurückkehrte, musste sich mit 573:584 Kegeln gegen Fabian Schmid geschlagen geben. Auch Roman Leitner fand gegen Marco Linzer nicht ins Spiel und verlor mit 579:617 Kegeln. Nach dem ersten Durchgang lag KSK nicht nur mit 0:2 Mannschaftspunkten zurück, sondern auch 49 Kegel hinter den Steirern.

Ein Comeback der besonderen Art

Doch die Klagenfurter ließen sich nicht entmutigen. Im zweiten Durchgang drehte Dominik Konec ordentlich auf und erzielte die Tagesbestleistung mit 628 Kegeln, was ihm den Sieg gegen Armin Stocker (628:586 Kegel) sicherte. Daniel Waldhauser, der nach einem verlorenen ersten Satz gegen Robert Horvath aufholte, gewann schließlich mit 585:555 Kegeln. KSK glich auf 2:2 Mannschaftspunkte aus und führte nun auch bei der Gesamtkegelzahl mit 23 Kegeln.

Martin Oberrauner ließ sich nicht lange bitten und holte den dritten Punkt für sein Team, indem er Marcel Trescher mit 603:555 Kegeln schlug. Leider verlor Martin Eder gegen Gerhard Plank mit 545:554 Kegeln, aber dank der höheren Gesamtkegelzahl sicherte sich KSK die beiden zusätzlichen Mannschaftspunkte. Mit einem Endergebnis von 5:3 Mannschaftspunkten, 15:9 Satzpunkten und 3513:3451 Kegeln durften die Klagenfurter endlich jubeln!

Ein Verein mit Tradition

Der KSK Klagenfurt-Magdalensberg, im Sommer 1975 gegründet und zunächst als Kegelsportklub Klagenfurt – Kegelbahnen Schrott bekannt, hat viele Höhen und Tiefen erlebt. In diesem Jahr feierte der Verein bereits sein 50-jähriges Jubiläum und blickt auf eines der erfolgreichsten Jahre seiner Geschichte zurück. Zu den Höhepunkten zählt der Meistertitel in der 1. Bundesliga Ost und der Aufstieg in die Superliga. Auch beim Österreich CUP erreichte der Verein den dritten Platz.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Besonders beeindrucken die Erfolge des jungen Talents Rafael Waldhauser, der bei der U-15 Weltmeisterschaft 2025 Bronze holte und 2026 Europameister bei der U-19 wurde. Mit insgesamt vier weiteren Medaillen bei EM/WM-Wettkämpfen sowie einem Welt- und einem österreichischen Rekord ist er ein echter Hoffnungsträger für den Verein.

Blick in die Zukunft

Für die Kegler aus Klagenfurt geht es jetzt weiter, und das nächste Heimspiel steht schon vor der Tür. Am 24. Oktober 2026 trifft KSK Klagenfurt-Magdalensberg auf KSK Sparkasse Jenbach. Spielbeginn ist um 15 Uhr im KSKV-Leistungszentrum Klagenfurt. Die Fans dürfen sich auf ein spannendes Duell freuen!

Insgesamt zeigt sich, dass der KSK Klagenfurt-Magdalensberg nicht nur auf dem Kegelbahnen für Furore sorgt. Die aktuelle Saison verspricht, aufregend zu werden, und mit der Unterstützung der treuen Anhänger wird das Team sicherlich alles geben, um weitere Punkte zu sammeln. Halten wir die Daumen!