Klagenfurt im Zeichen des Glaubens: Der Ritterorden vom Heiligen Grab feiert internationale Investitur
Heute, am 20. September 2026, wird in Klagenfurt Geschichte geschrieben. Der bekannte Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem hat hier seine internationale Investitur abgehalten. Die Klagenfurter Komturei war Gastgeber dieser bedeutenden mehrtägigen Veranstaltung, die vom 18. bis 20. September stattfindet und rund 400 internationale Mitglieder aus 14 verschiedenen Nationen anzieht. Ein Wahnsinn, nicht wahr?
Im Zentrum der Feierlichkeiten stand die feierliche Angelobung von zwölf neuen Mitgliedern, die in einer feierlichen Zeremonie im Klagenfurter Dom am Samstag, den 19. September, in den Orden aufgenommen wurden. Dies geschah während eines Pontifikalamtes, geleitet von Erzbischof Franz Lackner. Ein Highlight war sicherlich auch die Live-Übertragung des Gottesdienstes auf Bibel TV – das hat sicherlich viele Zuschauer vor die Bildschirme gelockt.
Bürgermeister begrüßt die römisch-katholische Gemeinschaft
Bürgermeister Christian Scheider (FSP) ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, die römisch-katholische Gemeinschaft im Konzerthaus herzlich willkommen zu heißen. Er betonte, wie groß die Ehre für die Stadt sei, Menschen aus so vielen Regionen und Ländern zu empfangen. Klagenfurt und der Orden teilen gemeinsame Werte – Tradition und Weltoffenheit. Das lässt die Herzen der Einheimischen höher schlagen!
Der Freitag, der 18. September, begann mit einem Empfang des Landes Kärnten im Wappensaal des Landhauses. Eine Prozession führte die Mitglieder vom Europahaus zur Stadtpfarrkirche St. Egid, wo um 20.30 Uhr eine feierliche Vigil abgehalten wurde. Der Großprior Erzbischof Franz Lackner zelebrierte den Gottesdienst und schuf damit eine besondere Atmosphäre der Verbundenheit.
Der Orden und sein Auftrag
Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem ist ein päpstlicher Laienorden, der sowohl Frauen als Ordensdamen als auch Männer als Ordensritter aufnimmt. Die Wurzeln des Ordens reichen bis in die spätmittelalterliche Pilgerbewegung zurück. Seit mehr als 150 Jahren hat der Orden eine wichtige Rolle im Heiligen Land, insbesondere in Israel, Jordanien und Palästina. Das Hauptziel? Die Unterstützung der Christen in diesen Regionen und die Förderung von Bildung sowie sozialer Verantwortung. Das ist ein echter Beitrag zur Verbesserung der Lebensumstände!
Am Sonntag, dem 20. September, fand eine gemeinsame Sonntagsmesse in der Domkirche Maria Saal statt, geleitet von Diözesanbischof Josef Marketz. Ein schöner Abschluss für ein bewegendes Wochenende, das die Teilnehmer sicher noch lange in Erinnerung behalten werden. Die Eindrücke, die man hier gewinnen kann, sind einfach unbezahlbar.
Der Internetauftritt des Ordens bietet tiefere Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Aktivitäten, und für alle, die Fragen haben, ist der Pressesprecher eine gute Anlaufstelle. Klagenfurt hat sich als ein Ort des Austauschs und des Glaubens präsentiert. Und das ist nicht nur für die Stadt, sondern für die gesamte Gemeinschaft eine große Sache.
