Tradition trifft Zukunft: St. Ursula in sicheren Händen der Diözese Gurk
Heute ist der 23.09.2026 und in Klagenfurt gibt es Neuigkeiten, die viele Familien und die Bildungslandschaft betreffen. Die Ursulinen haben beschlossen, den Schulstandort St. Ursula an die Diözese Gurk zu übergeben. Damit wird die Diözese zum alleinigen Schulerhalter für diesen traditionsreichen Standort. Eine Entscheidung, die nicht aus der Luft gegriffen ist, sondern nach 356 Jahren aktiver Bildungsarbeit der Ursulinen in Klagenfurt kommt.
Am Standort St. Ursula wird seit 1987 das Bischöfliche Realgymnasium und Oberstufenrealgymnasium betrieben. Durch die Übergabe erhalten rund 550 Kinder und Jugendliche sowie etwa 80 Pädagog:innen und Mitarbeiter:innen eine sichere Perspektive. Die Gespräche über den neuen Vertrag und notwendige bauliche Maßnahmen laufen bereits, und man ist bestrebt, die Kontinuität im Schulbetrieb aufrechtzuerhalten. Das bedeutet, dass der Schulbetrieb in gewohnter Form weitergeführt wird – ein echter Lichtblick für alle, die dort lernen und arbeiten.
Ein Stück Tradition bewahren
Die Ursulinen haben mit dieser Übergabe nicht nur eine Institution, sondern auch ein pädagogisches Erbe hinterlassen, das die Diözese Gurk weiterhin pflegen möchte. Es ist eine Herzensangelegenheit, die Tradition und das Charisma der Ursulinen am Standort zu bewahren und fortzuführen. Die Ursulinen sind für ihre Werte und ihren Bildungsansatz bekannt. Daher ist es nur folgerichtig, dass diese Philosophie auch in Zukunft in den Klassenzimmern von St. Ursula präsent bleibt.
Die Diözese Gurk, die offiziell unter der Leitung von Msgr. Dr. Jakob Ibounig steht, wird sich nun um die weitere Entwicklung des Standorts kümmern. Die Internetredaktion der Diözese, erreichbar unter info@kath-kirche-kaernten.at, bietet auf ihrem Portal viele Informationen und Neuigkeiten, die für die Gemeindemitglieder von Bedeutung sind. Die Webseite ist nicht nur ein Nachrichtenkanal, sondern auch ein Ort für Diskussionen und Hilfestellungen für ein Leben aus dem Glauben.
Für die Ursulinen und die Diözese Gurk ist dieser Übergang ein bedeutender Schritt, der nicht nur die aktuelle Situation stabilisiert, sondern auch den Blick in die Zukunft öffnet. Die Schüler:innen und Lehrer:innen können sich auf eine kontinuierliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit freuen. Es bleibt spannend, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden. Schließlich ist Bildung nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung.
