Am Mittwoch, dem 4. Mai 2026, hat der Gemeinderat von Krems an der Donau eine Reihe von wichtigen Beschlüssen gefasst, die sowohl die Infrastruktur als auch die Tarifordnung betreffen. Die Stadt zeigt damit, dass sie nicht nur auf die gegenwärtigen Herausforderungen reagiert, sondern auch die Weichen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung stellen will. Man könnte fast sagen, Krems ist auf dem besten Weg, ein Vorreiter in der Region zu werden!
Ein zentrales Thema der Sitzung war die geplante Errichtung von E-Ladestationen in städtischen Parkhäusern. Die Gemeinderäte haben beschlossen, eine Bedarfs- und Machbarkeitsanalyse in Auftrag zu geben. In technisch geeigneten Parkhäusern sollen mindestens drei öffentlich nutzbare Ladepunkte geschaffen werden. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung für umweltbewusste Autofahrer! Außerdem wird geprüft, ob die Dächer der Parkhäuser für Photovoltaikanlagen geeignet sind. Das könnte nicht nur umweltfreundliche Energie bringen, sondern auch die Stadt weiter in Richtung Klimaneutralität bewegen.
Änderungen bei den Parkgebühren und Straßenbau
Allerdings gibt es auch weniger erfreuliche Nachrichten für E-Fahrzeugbesitzer: Die Gebührenbefreiung beim Parken wird abgeschafft. Ab dem 1. Juli 2026 müssen sie reguläre Tarife in der Grünen und Blauen Zone zahlen. Das sorgt sicherlich für gemischte Gefühle! Die Stadt hat zudem eine einstimmige Genehmigung für Straßenbauarbeiten im Stadtteil Weinzierl erhalten. Hier sollen auf einem 160 Meter langen Abschnitt zwischen der Eisenbahnkreuzung und dem neuen Kindergarten Sanierungsarbeiten durchgeführt werden, die etwa 235.000 Euro kosten werden.
Ein weiterer positiver Punkt ist die Förderung der IMC Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Höhe von 200.000 Euro. Diese Investition in die Bildung und Wissenschaft könnte langfristig positive Auswirkungen auf die Stadtentwicklung haben. Auch die Sportvereine kommen nicht zu kurz: Der Förthof UHK Krems (Handball) erhält 22.000 Euro und der Kremser Sportclub (Fußball) 20.000 Euro. Sport kann ein echter Gemeinschaftsfaktor sein!
Neue Tarifordnung für die Musikschule
Ein weiterer spannender Punkt war die neue Tarifordnung der Musikschule, die ab dem Schuljahr 2026/27 gültig sein wird. Hier werden die Erwachsenentarife bei Lerngemeinschaften vereinheitlicht und die Zehnerblöcke abgeschafft. Ein neuer Tarif für eine Wochenstunde (50 Minuten) mit mindestens vier Teilnehmer:innen beträgt 80,90 Euro pro Monat. Zudem wird ein neues Angebot für eine halbe Wochenstunde (25 Minuten) zu einem Preis von 40,50 Euro pro Monat eingeführt. Für Schüler mit Hauptwohnsitz außerhalb von Krems wird ein Musikschulerhaltungsbeitrag von 10% des Jahrestarifs fällig, der in den kommenden Schuljahren um weitere 10% steigen wird. Man muss sagen, es ist eine gelungene Anpassung an die Bedürfnisse der Schüler und der Familien!
Die Stadt Krems geht mit diesen Maßnahmen nicht nur auf aktuelle Entwicklungen ein, sondern zeigt auch ein starkes Engagement für eine zukunftsfähige Energiepolitik. Stadtwerke und Kommunen sind zentrale Akteure der Energiewirtschaft und treiben die Energie- und Wärmewende voran. Um diese Transformation erfolgreich zu gestalten, müssen die Stadtwerke sich zu integrierten Energiedienstleistern entwickeln, die nicht nur Energie liefern, sondern auch innovative Lösungen anbieten. Eine zuverlässige Energieversorgung ist schließlich Teil der kommunalen Daseinsvorsorge.
Die Herausforderung bleibt groß: Versorgungssicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit müssen in Einklang gebracht werden. Die Umsetzung der Maßnahmen zur Energiewende wird an den Zielen der Klimaneutralität und der Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien gemessen werden. Es wird spannend zu sehen, wie Krems in den kommenden Jahren auf diese Herausforderungen reagieren wird.
Für mehr Informationen zu den Beschlüssen des Gemeinderats lesen Sie auch die ausführliche Berichterstattung auf MeinBezirk.