Am 24. September 2026 machten sich eine fröhliche Gruppe von Bäuerinnen und Landfrauen aus Palling und Freutsmoos auf den Weg zur Festung Kufstein. Bei herrlichem Spätsommerwetter ging’s durch die malerische Voralpenlandschaft, vorbei an Sachrang und Wildbichl, in Richtung Tirol. Was für ein schöner Tag für einen Ausflug! Die Vorfreude war förmlich spürbar, als sie die beeindruckende Festung in der Ferne erblickten.

Die Festung Kufstein, das Wahrzeichen der gleichnamigen Stadt, hat eine lange Geschichte und wird seit über 800 Jahren von unterschiedlichsten Besuchern frequentiert. Während der ersten Jahrhunderte waren es oft feindliche Armeen, die versuchten, sich das Bauwerk einzuverleiben. Heute jedoch ist sie ein beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt. Die Teilnehmerinnen hatten die Möglichkeit zur eigenständigen Erkundung, wobei sie viele interessante Informationen über das eindrucksvolle Bauwerk sammelten. Besonders die Heldenorgel, die zum Frieden mahnt, zog alle in ihren Bann.

Ein Blick in die Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung der Festung stammt aus dem Jahr 1205, als sie als „Castrum Caofstein“ bezeichnet wurde. Über die Jahrhunderte erlebte sie viele Belagerungen und Eroberungen – von Herzog Ludwig dem Gebarteten, der 1415 die Befestigungen verstärkte, bis hin zu Maximilian I., der 1504 im Rahmen des Landshuter Erbfolgekrieges die Festung belagerte. Auch die Rückeroberung durch Tiroler Bauern im Jahr 1704 ist Teil dieser spannenden Geschichte.

Nach dem Besuch der Festung gönnten sich die Damen eine kurze Stärkung und erkundeten die Altstadt von Kufstein. Die Stadt hat viel zu bieten: enge Gassen, historische Gebäude und eine gemütliche Atmosphäre. Da die Festung täglich geöffnet ist, auch an Feiertagen, können Besucher jederzeit die Sommeröffnungszeiten von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr nutzen. Der letzte Einlass erfolgt um 17:00 Uhr – ein guter Tipp für alle, die die Festung noch nicht besichtigt haben!

Ein Erlebnis für die ganze Familie

Das abwechslungsreiche Programm der Festung umfasst Führungen, Museen und Ausstellungen. Für große und kleine Gäste wird sogar ein Burgherrenessen in der Festungswirtschaft angeboten. Während die Bäuerinnen die beeindruckenden Ausstellungen durchstöberten, konnten sie sich auch an der größten Freiluftorgel der Welt erfreuen, die im Bürgerturm installiert ist und täglich um 12 Uhr spielt. Im Juli und August erklingt sie sogar um 18 Uhr – das ist ein echtes Highlight!

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Die geografische Lage der Festung ist beeindruckend, auf einem 90 Meter hohen Felsen direkt am Inn, in 555 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Wer nicht zu Fuß hinauf möchte, kann die Panoramabahn Kaiser Maximilian nutzen und so einen fantastischen Blick auf die Umgebung genießen. Und wer gerne etwas über die Geschichte der Region erfahren möchte, kann im Kufsteiner Heimatmuseum im ehemaligen Kasernenbau spannende Ausstellungen aus der Bronze- und Steinzeit entdecken.

So verging der Tag in Kufstein wie im Flug, voller neuer Eindrücke und schöner Erinnerungen. Die Festung, die für ihre historischen und kulturellen Schätze bekannt ist, bleibt ein Ort, an den man immer wieder gerne zurückkehrt. Und so werden die Bäuerinnen und Landfrauen sicherlich noch lange von diesem tollen Ausflug schwärmen.