Heute, am 20. September 2026, war es endlich soweit: Die Segnung des neu gestalteten Ortszentrums in Zams stand auf dem Programm. Ein Tag, der nicht nur im Zeichen der Erneuerung stand, sondern auch festlich gefeiert wurde. Im Rahmen des Zammer Kirchtagsfestes kamen zahlreiche Besucher zusammen, um diesen besonderen Anlass zu würdigen. Die Atmosphäre war geprägt von Vorfreude und Gemeinschaftsgeist.

Bevor die Segnung stattfand, gab es einen Gottesdienst, der von Pfarrprovisor Wojciech Galda und Pfarrkurator Markus Ruetz zelebriert wurde. Die traditionelle Prozession, bei der auch Traditionsvereine vertreten waren, verlieh dem Ganzen einen feierlichen Rahmen. Ruetz stellte die Bedeutung des neuen Dorfplatzes als Ort der Begegnung heraus, während Galda den Wunsch äußerte, dass dieser Platz ein lebendiger Ort der Öffentlichkeit wird, der die Gemeinschaft fördert. Es ist schön zu sehen, wie der Platz nicht nur als schön gestalteter Raum, sondern auch als Herzstück des Dorfes fungiert.

Ein Festakt mit Geschichte

Bürgermeister Benedikt Lentsch eröffnete den Festakt und erinnerte an die Anfänge der Neugestaltung, die vor drei Jahren ihren Lauf nahm. „Wir haben zahlreiche Maßnahmen zur Belebung des Ortskerns umgesetzt“, erklärte er stolz. Der neue Dorfplatz, geplant von den Architekten Michael Goidinger und Harald Kröpfl, wurde mit viel Bedacht und Liebe zum Detail gestaltet. Goidinger wies auf die historischen Schätze des Ortes hin und erwähnte, dass die Bushaltestelle versetzt wurde, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Auch die Plätze rund um die Kirche und das Gemeindeamt wurden neu gestaltet, inklusive eines schmucken Brunnens.

Ein weiteres Highlight waren die 20 neu gepflanzten Bäume, die nicht nur für ein schöneres Bild sorgen, sondern auch ein besseres Mikroklima schaffen. Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wurde. Nach der Segnung bot ein Frühschoppen mit musikalischer Unterhaltung und kulinarischen Köstlichkeiten wie Grillhendl, Wiener Schnitzel, Bratwurst und Kaspressknödel den perfekten Rahmen, um den Tag gebührend ausklingen zu lassen. Das Kinderprogramm sorgte zudem dafür, dass auch die kleinen Gäste auf ihre Kosten kamen.

Förderung für nachhaltige Projekte

Die Neugestaltung des Ortszentrums in Zams ist nicht nur ein Schritt in Richtung mehr Lebensqualität, sondern auch ein Beispiel für die Möglichkeiten, die Gemeinden durch Förderungen nutzen können. Laut Förderzentrum können Gemeinden bis zu 60 % der Gesamtprojektkosten für nachhaltige Projekte zur Gemeinde-, Stadt- und Ortsentwicklung erhalten. Dies geschieht im Rahmen von Beteiligungsprozessen mit den Bürgern, um sicherzustellen, dass die Ideen und Wünsche der Bevölkerung in die Planung einfließen.

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Die Förderung ist eine wertvolle Unterstützung, um investive Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität zu realisieren. Die Projekte müssen dabei nicht nur nachhaltig sein, sondern auch zur Erreichung der 17 Nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 beitragen, insbesondere dem Ziel für nachhaltige Städte und Gemeinden. Die Bedeutung solcher Maßnahmen für den Zusammenhalt und die Attraktivität einer Gemeinde zeigt sich eindrucksvoll in Zams, wo ein neuer Platz nicht nur ein schöner Anblick, sondern auch ein Ort der Begegnung geworden ist.