In Hollenstein, einem charmanten Ort in der Nähe von Waidhofen an der Ybbs, gibt es einen besonderen Grund zur Freude. Die Landwirtschaftliche Fachschule Hohenlehen wurde zur ersten Arche-Schule in Österreich ernannt! Diese Auszeichnung ist nicht nur ein Titel, sondern ein echtes Zeichen für den Einsatz der Schule, gefährdete Nutztierrassen zu erhalten. Die Direktorin Maria Ottenschläger, unterstützt von den engagierten Lehrkräften Bettina Ottenschläger und Benjamin Niederleitner, setzt sich mit viel Leidenschaft für die Artenvielfalt ein.
Die Integration seltener Tierarten in den Schulalltag ermöglicht es den Schülern, praxisnahe Einblicke in nachhaltige Nutztierhaltung zu gewinnen. Ein ganz neues Gefühl, wenn man mit einem Tux-Zillertaler Rind oder einem Mangaliza Schwein in Kontakt tritt – das ist nicht nur lehrreich, sondern auch eine Bereicherung für die gesamte Schulgemeinschaft. Außerdem wird durch die bewusste Einbindung dieser Tiere in den Schulbetrieb ein wichtiges Bewusstsein für den Erhalt gefährdeter Arten geschaffen. Das kann man wirklich als innovativen Schritt in die richtige Richtung sehen, wenn es um die Zukunft der Landwirtschaft geht. Mehr dazu findet man in einem Artikel der Niederösterreichischen Nachrichten.
Ein Blick auf die ARCHE Austria
Die ARCHE Austria hat sich ebenfalls einen Namen gemacht. Sie setzt sich leidenschaftlich für die Erhaltung seltener Nutztierrassen ein und bietet Unterstützung für Züchterinnen sowie Interessentinnen. In Österreich gibt es über 40 seltene Nutztierrassen, die oft in zwei Kategorien unterteilt werden – Großtiere wie Rinder, Pferde oder Schweine und Kleintiere wie Geflügel oder Kaninchen. Das ist eine Vielzahl, die uns zeigt, wie vielfältig die österreichische Landwirtschaft ist.
Im Jahr 2026 wird die ARCHE Austria ihr 40-jähriges Bestehen feiern. Zu diesem ganz besonderen Anlass wurden ausnahmsweise drei Rassen ausgesucht: das Tux-Zillertaler Rind, das Mangaliza Schwein und das Turopolje Schwein. Das wird sicher ein Fest! Ein Galadinner am 02. Mai und die große Feier am 03. Mai 2026 im ARCHE Hof Gut Haberhaide, Familie Spitzbart, in Laakirchen – da kann man sich schon einmal auf einen festlichen Rahmen freuen. Wer dazu mehr erfahren möchte, kann sich die Informationen direkt auf der Webseite der ARCHE Austria ansehen.
Die Kombination aus Bildung, praktischer Erfahrung und dem Engagement für den Erhalt gefährdeter Rassen ist ein Schritt in die richtige Richtung. In Zeiten, in denen viele traditionelle Rassen vom Aussterben bedroht sind, ist es wichtig, dass Schulen wie die Landwirtschaftliche Fachschule Hohenlehen und Organisationen wie die ARCHE Austria sich unermüdlich für die Artenvielfalt einsetzen. Es bleibt spannend, was die Zukunft für die Landwirtschaft in Österreich bereithält!