In Linz-Urfahr tut sich was! Die Hauptstraße, ein Ort, der für viele Anwohner und Passanten täglich über 7.000 Fahrzeuge anzieht, steht vor einem spannenden Wandel. Mobilitätsreferent und Vizebürgermeister Martin Hajart von der ÖVP hat die Leitung für ein Projekt übernommen, das die Hauptstraße in eine moderne Begegnungszone verwandeln soll. Ziel ist es, den Raum nicht nur für den Verkehr, sondern auch für die Menschen zu gestalten – mit mehr Aufenthaltsqualität, Begrünung und attraktiven Freiräumen. Es wird lebendig!

Die Initiative „Lebensraum Hauptstraße“ hat bereits 2016 einen Stadtentwicklungswettbewerb gewonnen und erfreut sich über hohe Bürgerbeteiligung. Bei der zweiten Informationsveranstaltung waren fast 100 Interessierte anwesend, und im Vorjahr haben bereits 80 Bürger aktiv an der Planung mitgewirkt. Die Rückmeldungen der Anwohner sind unglaublich wertvoll und fließen direkt in die weitere Planung ein. Erste sichtbare Veränderungen sollen noch in diesem Jahr umgesetzt werden, inklusive der Einführung der „Urfahraner Kisterln“ – temporäre Parklets, die zum Verweilen einladen.

Ein Blick in die Zukunft der Hauptstraße

Ein wichtiges Datum steht ebenfalls fest: Am 15. Juni 2026 findet eine Veranstaltung im Neuen Rathaus in Linz statt, bei der die Bürger*innen über die Neugestaltung der Hauptstraße informiert und zur Rückmeldung eingeladen werden. Fachleute von Rosinak & Partner sowie Artgineering werden Vorschläge zur schrittweisen Aufwertung der Straße präsentieren. Verkehrsberuhigung und temporäre Maßnahmen stehen im Fokus, um die Hauptstraße als Begegnungszone zu entwickeln. Hajart betont, dass die ersten Maßnahmen, wie die Gestaltung von drei Bereichen mit Parklets, sofort ins Auge fallen werden.

Das Konzept von Rosinak & Partner zielt darauf ab, einen attraktiven Straßenraum mit mehr Begrünung und Schatten zu schaffen. Fußgänger, Radfahrer und der öffentliche Verkehr sollen bei diesen Planungen in den Mittelpunkt gestellt werden. Verkehr soll schrittweise beruhigt werden, was nicht nur die Lebensqualität steigert, sondern auch die Erreichbarkeit der Geschäfte und die Qualität des Straßenraums verbessert. Das klingt alles nach einer echten Win-Win-Situation!

Ein neuer Umgang mit dem Straßenraum

Das Thema der aktiven Mobilität gewinnt zunehmend an Bedeutung. Eine umwelt- und menschenfreundliche Stadt fördert nicht nur das Zufußgehen und Radfahren, sondern auch die Aufenthaltsqualität. Wachsende motorisierte Individualverkehre bringen oft Abgase und Lärm mit sich, was die Lebensqualität beeinträchtigt. Die Umgestaltung der Hauptstraße in Linz-Urfahr könnte hier eine Vorreiterrolle einnehmen. Fuß- und Radwege werden breiter, sicherer und barrierefreier gestaltet – das ist ein echter Schritt in die richtige Richtung!

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Die Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass solche Umgestaltungen positive Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft haben können. Wenn mehr Menschen zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch die Geschäfte an der Straße. Das gesamte Konzept wird durch die Novelle des Straßenverkehrsrechts in den kommenden Jahren gestärkt, die Kommunen mehr Handlungsspielraum für solche Umgestaltungen gibt.

Wie sich das alles konkret entwickeln wird, bleibt spannend. Die Detailplanung für den ersten Bauabschnitt ist für 2027 vorgesehen, mit einem Baubeschluss und einer Ausschreibung, die 2028 erfolgen sollen. Baubeginn? Frühestens im Sommer 2028. Doch die Vorfreude auf die Veränderungen ist bereits jetzt zu spüren!

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