Am 8. Mai, dem Tag des Roten Kreuzes, fand in der Ortsstelle Wels eine spannende Übung für die Praktikantinnen und Praktikanten des Rettungssanitätskurses statt. Hierbei konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter der Anleitung von Praxisanleitern wie Bernhard und Ralph ihre Kenntnisse in der Wiederbelebung (CPR) und im Umgang mit wichtigen medizinischen Geräten wie Defibrillatoren, Absaugeinheiten und Beatmungsbeuteln vertiefen. Was für ein Erlebnis, das nicht nur informativ, sondern auch unglaublich lehrreich war!

Die praktischen Übungen wurden in Zweierteams an realistischen Puppen durchgeführt. Eine Kursteilnehmerin äußerte sich dazu, dass die Übungen wirklich lehrreich seien und dass das Gelernte mit jedem Durchgang mehr und mehr gefestigt werde. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Engagement und Energie in diese Art von Ausbildung gesteckt wird, um die theoretischen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen. Die Atmosphäre war voller Motivation und Lernfreude.

Lebensrettende Fähigkeiten für alle

Diese Initiative in Wels reiht sich ein in die bundesweiten Bemühungen, lebensrettende Fähigkeiten in der Gesellschaft fest zu verankern. Eine ähnliche Mission verfolgt die Initiative „Herzsicher“ der Björn Steiger Stiftung, der Deutschen Herzstiftung und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Ihr Ziel ist es, die Überlebenschancen bei plötzlichem Herzstillstand zu erhöhen. Kostenfreie Schulungen zur Wiederbelebung und zum Einsatz von AED-Geräten sind zentrale Bestandteile dieser Initiative. Dabei werden die Schulungen von zertifizierten Erste-Hilfe-Trainern durchgeführt und finden in Vereinsheimen, Büros und sogar in Wohnzimmern statt. So wird das Thema Erste Hilfe ganz nah an die Menschen herangebracht.

Die Aufklärung und eine praxisnahe Vermittlung der Inhalte stehen im Vordergrund. Das ist besonders wichtig, denn oft haben Menschen Angst, etwas falsch zu machen. Doch, wie die Johanniter betonen, kann Erste Hilfe im Notfall Leben retten – und das ist die Pflicht eines jeden. Oft vergehen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mindestens acht Minuten. In dieser Zeit kann jede Sekunde entscheidend sein.

Erste-Hilfe-Kurse – für jeden zugänglich

Die Erste-Hilfe-Kurse der Johanniter sind dafür ausgelegt, Menschen aller Alters- und Berufsgruppen anzusprechen. Im Jahr 2023 haben über 300.000 Menschen an diesen Kursen teilgenommen. Rund 26.000 Kinder und Jugendliche wurden in Schulen zu Ersthelfern ausgebildet. Das zeigt, wie wichtig es ist, schon früh ein Bewusstsein für die eigene Hilfsbereitschaft zu entwickeln. Mit Programmen wie „Ersthelfer von morgen“ wird Kindern beigebracht, wie sie im Notfall helfen können. Darüber hinaus können Unternehmen ihre Mitarbeitenden als betriebliche Ersthelfer ausbilden lassen, was auch für eine bessere Sicherheit am Arbeitsplatz sorgt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Digitale Angebote zur Auffrischung und Erweiterung des Wissens sind ebenfalls verfügbar, um sicherzustellen, dass das Thema nicht in Vergessenheit gerät. Schließlich ist die empfohlene Auffrischung der Kenntnisse alle zwei bis drei Jahre nicht nur sinnvoll, sondern kann in einem Notfall lebensrettend sein. Die Bereitschaft zu helfen, sollte in unserer Gesellschaft selbstverständlich sein – und solche Initiativen und Kurse sind der erste Schritt in die richtige Richtung.

Wir dürfen also gespannt sein, wie sich die Ausbildung und das Bewusstsein für Erste Hilfe in der Region weiterentwickeln werden. Wels zeigt auf jeden Fall, dass man mit Engagement und der richtigen Unterstützung viel bewegen kann.