Heute ist der 30.09.2026, und in Wildon, nicht weit von Leibnitz, gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt des Kunststoffs. Die AKG Smart Polymer, ein Unternehmen mit fast 70 Jahren Erfahrung, hat in den letzten Monaten einige bedeutende Veränderungen durchgemacht. Ursprünglich 1957 gegründet, hat sich das Unternehmen von der Herstellung einfacher Behälter für Wiederverkäufer hin zu einem wichtigen Anbieter technischer Kunststoffteile gewandelt. Diese werden direkt an Kunden aus verschiedenen Branchen, wie Sanitär, Automobil und Landtechnik, geliefert.

Ein großes Augenmerk wurde immer auf die Hohlkörperextrusion gelegt, auch bekannt als Blasformen. Hierbei entstehen Kanister, Flaschen und sogar große Hohlkörper wie Jetfloat-Schwimmkörper. Und jetzt, im September 2026, hat AKG Smart Polymer neue Spritzgussanlagen in Betrieb genommen, die das Portfolio des Unternehmens erweitern. Das bedeutet nicht nur ein breiteres Leistungsspektrum für bestehende Kunden, sondern auch neue Möglichkeiten für frische Projekte.

Neuer Investor, neue Perspektiven

Nach einer Insolvenz im Vorjahr war die Übernahme durch den Investor Leopold Schoeller ein Lichtblick. Mit seinen rund 70 Jahren Erfahrung in der Kunststoffindustrie bringt Schoeller nicht nur frischen Wind, sondern sichert auch über 40 Arbeitsplätze in der Region. Alice Godderidge, die Geschäftsführerin, hat in dieser Zeit eine Schlüsselrolle übernommen, um die operative Führung zu gewährleisten und die Weichen für eine positive Zukunft zu stellen.

Die Bedeutung der regionalen Wertschöpfung wird bei AKG Smart Polymer großgeschrieben. Das Unternehmen weiß, dass es nicht nur um den wirtschaftlichen Erfolg geht – es geht auch darum, Arbeitsplätze vor Ort zu erhalten und die Gemeinschaft zu unterstützen. Dies wird besonders deutlich durch die neuen Investitionen und die damit verbundenen Möglichkeiten, die sich für die Mitarbeiter und die Region eröffnen.

Ein Blick hinter die Kulissen der Hohlkörperproduktion

Wie genau werden diese Hohlkörper eigentlich hergestellt? Der Prozess beginnt mit dem Schmelzen des passenden Kunststoffs. Dieser geschmolzene Kunststoff wird dann durch eine Düse in eine Blasform extrudiert, was einen rohrförmigen Hohlkörper, den sogenannten Vorformling, ergibt. Anschließend wird dieser Vorformling mit Druckluft geflutet, sodass das Material an die Wand der Blasform gedrückt wird und die gewünschte Form annimmt. Nach dem Auskühlen härtet das Material aus, und das fertige Teil kann entnommen werden. Dies ermöglicht eine große Bandbreite an Produkten – vom kleinen Fläschchen bis hin zu großen Wassertanks! Die Wandstärken können je nach Produktanforderung angepasst werden, was die Flexibilität der Produktion nochmals erhöht.

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Die neuen Spritzgussanlagen bei AKG Smart Polymer eröffnen zahlreiche Möglichkeiten, nicht nur für bestehende Kunden, sondern auch für neue Projekte. Das Unternehmen verfolgt mit Entschlossenheit die Ziele einer langfristigen Stabilisierung und Entwicklung des Standorts Wildon. Die Kombination aus Erfahrung, technischem Know-how und Flexibilität ist der Schlüssel, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Die Region darf gespannt sein, wie sich das Unternehmen in den kommenden Jahren entwickeln wird. Mit frischem Wind und einem klaren Fokus auf Qualität und Innovation könnte AKG Smart Polymer bald zu einem noch wichtigeren Akteur in der Kunststoffindustrie aufsteigen.