In Leoben gab es kürzlich Grund zur Freude – und das nicht nur für die Absolventinnen des Europagymnasiums, sondern für die gesamte Schulgemeinschaft. Bei der renommierten Dr. Hans Riegel-Fachpreisverleihung, die am Mittwoch im malerischen Meerscheinschlössl in Graz stattfand, konnten sich gleich zwei Schülerinnen über Auszeichnungen freuen. Katharina Posch und Romy Schachner, zwei talentierte junge Damen, wurden für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten geehrt. Wer könnte da nicht ein bisschen stolz sein?

Katharina Posch holte sich den ersten Platz mit ihrer beeindruckenden Arbeit zur „Biokatalytischen Herstellung von Nukleosidanaloga“, die sie während eines Praktikums an der Technischen Universität Graz verfasst hatte. Für diesen Erfolg gab es ein Preisgeld von 600 Euro. Romy Schachner, die sich mit der „Charakterisierung unterschiedlicher textiler Produkte aus dem Sport- und Freizeitbereich“ beschäftigte – ebenfalls das Ergebnis eines Praktikums, diesmal an der Montanuniversität Leoben – sicherte sich den dritten Platz und 200 Euro. Was für ein toller Erfolg für die beiden!

Unterstützung durch engagierte Lehrkräfte

Die Betreuungslehrerin, Chemieprofessorin Sigrid Diethart, darf sich ebenfalls freuen. Sie wurde mit einem Anerkennungspreis von 250 Euro bedacht, den sie plant, für neue Lehrmittel im NAWI-Bereich zu verwenden. „Das sind tolle Neuigkeiten für unsere Schule“, sagte Schulleiter Rene Traar. „Der Erfolg der Absolventinnen bestätigt unseren Schwerpunkt auf Begabten- und Talentförderung.“ Das Engagement der Lehrkräfte zeigt sich damit in vollem Maße. Und wer weiß, vielleicht inspiriert das auch andere Schüler, ihre Talente zu entdecken?

Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise werden von der KinderUniGraz in Kooperation mit der Kaiserschild-Stiftung vergeben und würdigen die besten schriftlichen Abschlussarbeiten in den Fächern Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik. Die Preisgelder sind ein schöner Anreiz: 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhält die Schule der Erstplatzierten einen Gutschein für einen Sachpreis im Wert von 250 Euro. Das klingt doch nach einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten!

Ein Blick in die Zukunft: MINT-Förderung und Talente

Die Förderung junger Talente ist kein neuer Trend. Es gibt zahlreiche Initiativen und Stiftungen, die sich der MINT-Förderung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) widmen. Von bundesweiten Verbänden über lokale Projekte bis hin zu speziellen Programmen für Mädchen in MINT-Berufen – die Vielfalt ist beeindruckend. Die KinderUniGraz beispielsweise engagiert sich seit Jahren für den Austausch zwischen Schulen und Universitäten, um junge Talente optimal zu fördern.

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MINT-Exzellenz-Züge, Projekte wie „komm, mach MINT“ und zahlreiche Wettbewerbe zeigen, wie wichtig es ist, das Interesse an diesen Bereichen zu wecken und zu unterstützen. Die Zukunft braucht kluge Köpfe! In diesem Zusammenhang ist die Auszeichnung von Katharina Posch und Romy Schachner nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein Zeichen für die Bedeutung von Bildung und Innovation in der heutigen Gesellschaft. Vielleicht werden wir eines Tages auf die beiden Absolventinnen zurückblicken und sagen: „Die haben es echt draufgehabt!“