Wölfe im Visier: Matrei in Osttirol steht vor einer tierischen Herausforderung
Heute ist der 30.09.2026, und die Nachrichten aus Matrei in Osttirol sorgen für Aufregung. Am Montag, dem 28. September, wurden in einem Almgebiet drei tote Schafe entdeckt. Tragisch, oder? Aber das ist nicht alles – zahlreiche weitere Schafe werden vermisst. Die Situation lässt aufhorchen, denn die Tiroler Landesregierung hat am Dienstag, dem 29. September, eine Abschussverordnung für einen sogenannten Schadwolf erlassen. Das klingt nach ernsthaften Problemen für die heimische Landwirtschaft.
Der örtlich zuständige Amtstierarzt hat den Verdacht geäußert, dass ein Wolf hinter diesen Vorfällen steckt. Und als ob das nicht genug wäre, wurden am Dienstag auch drei weitere verletzte Schafe gefunden, von denen zwei aufgrund ihrer schweren Verletzungen notgetötet werden mussten. Das ist wirklich ein herber Schlag für die betroffenen Tierhalter. Die Abschussverordnung ist übrigens bis zum 31. Oktober 2026 gültig. Ein klarer Handlungsbedarf für die Behörden.
Appell an die Bevölkerung
Das Land Tirol appelliert an die Bevölkerung, Sichtungen von Großraubtieren zu melden. Das kann über ein Sichtungsformular oder direkt an die Bezirkshauptmannschaft geschehen. Besonders wichtig ist dabei Bildmaterial, da es für die fachliche Beurteilung von großer Bedeutung ist. Damit könnten hoffentlich weitere Schäden verhindert werden.
Ein Blick über die Grenzen von Matrei zeigt, dass das Thema Wolf nicht nur hierzulande ein heißes Eisen ist. Am 21. Januar 2026 wurde im Bezirk Landeck ebenfalls eine Abschussverordnung für einen Risikowolf erlassen. Hier hatten die Jäger die Aufgabe, die Verordnung in der Nacht auf Sonntag umzusetzen. In den Gemeinden Fließ und Fiss wurden zwei Wölfe in der Nähe von Wohngebieten gesichtet. Das ist nicht gerade beruhigend, wenn man bedenkt, dass diese Tiere ihre Scheu vor Menschen verloren haben – eine echte Sicherheitsgefahr für alle!
Die Rolle der Jägerschaft
Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler hat Handlungsbedarf betont und sich bei der örtlichen Jägerschaft für ihr schnelles Handeln bedankt. Und das ist auch nötig, denn die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, Sichtungen und Beobachtungen über ein Sichtungsformular auf der Website des Landes zu melden. Wer hätte gedacht, dass die Natur so nah bei uns sein kann – und zugleich so gefährlich? Weitere Informationen sind auf der Webseite des Landes Tirol zu finden.
In einer Zeit, in der Mensch und Natur immer mehr miteinander interagieren, bleibt zu hoffen, dass es gelingt, ein Gleichgewicht zu finden. Die Berichte aus Matrei und Landeck zeigen, wie wichtig es ist, aufmerksam zu sein und die richtigen Schritte zu unternehmen, um Mensch und Tier zu schützen. Ein spannendes, aber auch herausforderndes Thema, das uns alle betrifft.
