Heute ist der 12.10.2026 und in St. Veit an der Gölsen hat sich ein ganz besonderer Stammtisch für Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker getroffen. Es war eine Initiative von Bezirksvertrauensmann Matthias Gruber, und die Atmosphäre im Café ZeitWeis war, ehrlich gesagt, ziemlich einladend. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihre Erfahrungen auszutauschen und vor allem sich untereinander zu vernetzen. In Zeiten, in denen es in der Branche nicht immer rund läuft, ist so ein persönlicher Austausch Gold wert.

Die Veranstaltung brachte eine bunte Mischung von Fachleuten zusammen. Darunter waren Daniel Kerschner, Patrick Lurger von der Schafhauser GmbH, Georg Lintner, der WKNÖ-Bezirksstellenleiter, sowie Matthias Gruber selbst, Franz Kessel von der Kollar GmbH, Hannes Buder von der Janisch GmbH, Kurt Feichtinger und Monika Feichtinger. Gemeinsam wurden nicht nur Kontakte gepflegt, sondern auch branchenspezifische Herausforderungen diskutiert. Damit waren sie nicht allein, denn auch Informationen zu aktuellen Entwicklungen in der Landesinnung wurden bereitgestellt. So konnten alle auf dem neuesten Stand bleiben.

Herausforderungen in der Branche

Es ist kein Geheimnis, dass die Branche für Heizung, Sanitär, Klima und Lüftung in den letzten Jahren einige Hürden überwinden musste. Ein Branchenbericht der VdZ und VDS, veröffentlicht anlässlich der Mitgliederversammlung im November 2025, zeigt, dass es 2024 einen nominalen Umsatzrückgang von 4,4 % auf insgesamt 77,26 Milliarden Euro gab. Und für 2025 wurde ein weiterer Rückgang von 0,4 % prognostiziert. Das macht die Diskussionen auf dem Stammtisch umso wichtiger. Die Teilnehmer können hier nicht nur ihre Sorgen teilen, sondern auch Lösungen entwickeln und von den Erfahrungen der anderen profitieren.

Erfreulicherweise gibt es im Sanitärbereich erste positive Signale. Das ist ein Lichtblick in einem Markt, der derzeit vor großen Herausforderungen steht. Auch die Herbert Bornemann GmbH, ein Unternehmen, das seit über 120 Jahren am Markt ist, hat sich auf Gebäudetechnik für Wohnhäuser, Bürogebäude und Gewerbebetriebe spezialisiert. Mit über 100 Jahren Erfahrung im Heizungsbau und einer breiten Palette an Dienstleistungen, von der Installation bis zur Badsanierung, zeigt die Firma, dass Qualität und Innovation Hand in Hand gehen. Dragan Mihaljevic, der Betriebsleiter, betont, dass die intelligente Vernetzung zur Reduzierung des Energieverbrauchs dabei eine zentrale Rolle spielt.

Ein Blick in die Zukunft

Die Branche hat also ihre Herausforderungen, aber auch ihre Chancen. Besonders im Hinblick auf die Entwicklungen, die durch den Branchenbericht angestoßen werden, gibt es für 2026 Hoffnungen auf eine Erholung. Das hängt natürlich stark von den politischen Rahmenbedingungen ab, die Investitionen unterstützen sollten. Im Großen und Ganzen bleibt zu hoffen, dass solche Stammtische weiterhin stattfinden und dass die Kollegialität unter den Fachleuten gestärkt wird. Denn gemeinsam ist man einfach stärker – und das gilt besonders in herausfordernden Zeiten.

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