Raser in der Radarfalle: Linz und Wels im Fokus der Polizei
Am 25. September 2026 war in Linz die Polizei aktiv unterwegs – und zwar nicht nur zum Spaß, sondern mit einem klaren Ziel: den sogenannten Raser und Tuner das Handwerk zu legen. Zwischen 17 und 23 Uhr fanden umfassende Schwerpunktkontrollen statt, die sich auf die Tuning- und Poserszene konzentrierten. Die Beamten wollten sicherstellen, dass alle Fahrzeuge den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und keine gefährlichen Modifikationen aufweisen. Was dabei herauskam, kann sich sehen lassen.
Insgesamt wurden 171 Fahrzeuge kontrolliert, und das Resultat war ernüchternd. Sieben Kennzeichen wurden abgenommen, weil die Fahrzeuge entweder mutmaßlich unzulässige Tuningmaßnahmen aufwiesen oder erhebliche technische Mängel hatten. Das geht nicht nur ins Geld, sondern gefährdet auch die Sicherheit auf unseren Straßen. Bei den Kontrollen wurden sage und schreibe 53 Anzeigen und sieben Organmandate ausgestellt. Ein deutliches Zeichen, dass diese Maßnahmen notwendig sind!
Geschwindigkeitsrausch in Wels
Aber damit nicht genug! Auch in Wels, zwischen 22 und 23 Uhr, wurde ein scharfer Blick auf die Geschwindigkeitsübertretungen geworfen. Laser-Messungen ergaben, dass drei Pkw-Lenker mit teils drastischen Geschwindigkeitsüberschreitungen aufgefallen sind. Ein 27-jähriger Kroate raste mit 99 km/h, ein 38-jähriger Serbe mit 95 km/h und ein 33-jähriger Nordmazedonier mit 91 km/h – und das alles in Bereichen, wo deutlich niedrigere Geschwindigkeiten vorgeschrieben sind. Den beiden ersten Lenkern wurde der Führerschein sofort entzogen, und alle drei Fahrer müssen mit Anzeigen rechnen.
Die Polizei hat damit einen klaren Fingerzeig gesetzt. Verkehrslandesrat Günther Steinkellner betonte die Wichtigkeit solcher Kontrollen zur Stärkung der Verkehrssicherheit. Und das ist auch dringend notwendig: Fast 5.000 Fahrzeuge wurden auf Geschwindigkeit gemessen, und 256 Lenker waren zu schnell unterwegs. Fehlt nur noch, dass man die Raser mit einem „Schau, wie schnell ich bin“-Sticker ausstattet!
Technische Mängel und Bußgelder
Die technischen Überprüfungen haben auch keinen Grund zur Freude gegeben. Bei 12 der kontrollierten Fahrzeuge wurden schwere Mängel festgestellt, die akute Gefahr für die Verkehrssicherheit mit sich bringen. Von den 85 Anzeigen wegen technischer Mängel, die insgesamt erstattet wurden, kann man nur sagen: Es wird höchste Zeit, dass hier endlich gehandelt wird.
Die Strafen sind nicht ohne: Vor Ort wurden Organstrafen in Höhe von 5.730 Euro verhängt. Und das sollte eine Warnung für alle sein, die sich nicht an die Regeln halten. Übrigens, laut einer Studie der Sachverständigengesellschaft VUT-Verkehr sind 56% der Geschwindigkeitsmessungen fehlerhaft – also aufgepasst, wenn ihr mal wieder auf das Gaspedal drückt! Bußgelder sind innerorts höher als außerorts, und die Punktevergabe kann schnell zum Verhängnis werden. Ein Punkt für 21 bis 30 km/h zu schnell? Das ist schon heftig, oder nicht?
Man darf gespannt sein, wie die nächsten Kontrollen ausgehen werden. Eines ist klar: Die Polizei bleibt am Ball, und die Raser und Tuner müssen sich anstrengen, um nicht ins Visier zu geraten. In diesem Sinne, bleibt sicher und fahrt vorsichtig!
