Am 21. August 2010 feierte die Komödie „Bei manchen Männern hilft nur Voodoo“ ihre Premiere auf Sat.1 und zog gleich 3,74 Millionen Zuschauer an. Ein Marktanteil von 11,7% – das ist schon was! Die Regie übernahm Thomas Nennstiel, der die Geschichte um den Macho Robert Günther, gespielt von Sven Martinek, lebendig werden ließ. Robert ist ein Bauunternehmer, der es mit seiner charmanten, aber egoistischen Art schafft, die Frauen in seinem Leben – seine Frau Doris und seine Geliebte Beate – ganz schön auf die Palme zu bringen.

Die Handlung dreht sich um die drei Frauen Doris, Beate und Jenny, die genug von Roberts Lügen und Betrügereien haben. Sie entwickeln einen teuflischen Plan, um Rache zu nehmen. In einer Mischung aus Wut und Verzweiflung setzen sie auf Voodoo und verfluchen ihn, was zu allerlei chaotischen Situationen führt. Doris nutzt sogar Roberts Laktoseintoleranz aus, während Beate ungewollt schwanger ist und Jenny als Sündenbock von Robert gefeuert wird. Die Dynamik zwischen den Charakteren ist spannend und unterhaltsam – ein echter Kracher!

Ein Blick hinter die Kulissen

Die Dreharbeiten fanden zwischen dem 17. November und 17. Dezember 2009 in Berlin statt. Zuvor trug der Film den Arbeitstitel „Voodoo für Anfänger“. Neben Sven Martinek glänzen auch Felicitas Woll, Florentine Lahme, Simone Thomalla und Beate Abraham in dieser amüsanten Geschichte. Die Charaktere sind vielschichtig – Doris wird von Psychopharmaka unterdrückt, während Beate versucht, einen Ausweg aus ihrer unglücklichen Beziehung zu finden.

Das Drehbuch stammt von Carolin Hecht und Kathrin Toboll, die es schafften, die fesselnde Verbindung zwischen den Frauen und ihrem Macho auf humorvolle Weise darzustellen. Der Film zeigt, wie Frauen oft in Beziehungskontexten dargestellt werden, was an die Ergebnisse der Studie von der MaLisa Stiftung erinnert. Diese untersuchte die Geschlechterdarstellungen in deutschen Medien und stellte fest, dass Frauen oft unterrepräsentiert sind. In vielen Fällen kommen sie seltener als Protagonistinnen vor. Komödie hin oder her – die Herausforderungen, die Frauen in Beziehungen und der Gesellschaft begegnen, sind dennoch von großer Bedeutung.

Ein Erfolg mit Folgen

Nach der ersten Ausstrahlung war die Resonanz groß, sodass der Film zwei Jahre später erneut gezeigt wurde. Bei der zweiten Ausstrahlung am 21. August 2012 schalteten 2,33 Millionen Menschen ein, was einen Marktanteil von 8,7% ausmachte. Solche Zahlen zeigen, dass der Film einen gewissen Platz im Herzen des Publikums gefunden hat. Die Mischung aus Humor und einem Hauch von Ernsthaftigkeit, gepaart mit der Frage nach Geschlechterrollen und Machtspielen in Beziehungen, bleibt relevant.

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Die Geschichte von Robert und seinen „Voodoo“-Frauen ist nicht nur eine Komödie, sondern auch ein Spiegel für die Herausforderungen, denen Frauen im Alltag oft begegnen. Wenn man sich die Darstellungen in den Medien ansieht, wird klar, dass es wichtig ist, solche Geschichten zu erzählen. Die Analyse der MaLisa Stiftung zeigt, dass Frauen in den Medien häufig nicht die gleiche Sichtbarkeit haben wie Männer und vor allem in bestimmten Altersgruppen stark unterrepräsentiert sind.

Mit „Bei manchen Männern hilft nur Voodoo“ wird allerdings ein Licht auf diese Themen geworfen, und das mit einer guten Portion Humor. Also, wenn ihr mal wieder einen Filmabend plant und was zum Lachen braucht – vielleicht ist dieser Film genau das Richtige für euch!