Matthias Dollinger, ein Name, der in Klagenfurt und weit darüber hinaus für Begeisterung sorgt. Seit Sommer 2010 ist er Teil der SG SK Austria Klagenfurt in der Regionalliga Mitte. Was für eine Zeit! Dollinger, der auch als „Tolle Mottinger“ bekannt ist, hat sich über die Jahre nicht nur als Spieler, sondern auch als Mentorenfigur für die jungen Talente der Mannschaft etabliert. In einem aufschlussreichen Interview spricht er über den bevorstehenden Auftakt gegen St. Florian und die Herausforderungen im Titelkampf. Optimismus strahlt er aus – er ist überzeugt, dass die Austria den Meistertitel holen kann. Favoriten sind für ihn neben der eigenen Mannschaft auch Blau Weiß Linz und Pasching, während er Allerheiligen eher nicht auf der Rechnung hat.
Mit einem klaren Fokus auf die kommenden Herausforderungen, übernimmt Dollinger Verantwortung und führt die Jüngeren in der Mannschaft an. Dabei hebt er Talente wie Martin Tschernuth, Martin Salentinig und Markus Pink hervor, die er für eine zukünftige Karriere in der Bundesliga für geeignet hält. Die Mannschaft hat einen ehrgeizigen Zwei-Jahres-Plan, und auch wenn der Aufstieg in dieser Saison nicht garantiert ist, ist die Hoffnung groß.
Ein Blick in Dollingers Karriere
Seine Fußballreise begann beim FC Kärnten, bevor er 2001 zum DSV Leoben wechselte. Dort erzielte er in seiner ersten Saison gleich sieben und in der zweiten Saison elf Tore. Ein beeindruckender Start, der jedoch nicht zum Aufstieg in die Bundesliga führte, da Leoben nur Zweiter wurde. 2003 folgte der Wechsel zum Grazer AK (GAK), wo er in seiner ersten Bundesliga-Saison die Meisterschaft und den ÖFB-Cup gewinnen konnte. Dollinger erinnert sich noch gut an die Champions-League-Qualifikation, die den GAK in der Saison 2004/05 zum Vizemeister machte.
Nach weiteren Stationen beim SK Rapid und LASK Linz, wo er ebenfalls Erfolge feierte, führte ihn sein Weg im Jahr 2010 zu SK Austria Klagenfurt, nachdem Austria Kärnten Konkurs anmelden musste. Hier hat er bis zur Winterpause 2013/14 gespielt, bevor er zum Annabichler SV wechselte, wo er mit seinem jüngeren Bruder Stefan gemeinsam auf dem Platz stand. Die Saison 2014/15 brachte den Aufstieg in die Regionalliga Mitte, doch nach einer weiteren Saison kehrte der ASV in die Kärntner Liga zurück. Dollingers Karriere fand schließlich 2019 ein Ende, als er die Rolle des sportlichen Leiters beim ASK Klagenfurt übernahm.
Der Fußball und das Leben außerhalb des Platzes
Im Wordrap, einem unterhaltsamen Format, in dem er sich zu verschiedenen Themen äußert, gibt es viele interessante Einblicke in Dollingers Persönlichkeit. Er ist kein Facebook-Nutzer, dafür ist er ein leidenschaftlicher Pokerspieler. Über den SV Ried sagt er, dass dieser Klub ein Beispiel für Erfolge durch harte Arbeit ist. Dollinger hat klare Vorlieben: Bier über Wein, David Guetta in der Playlist, und für Sportwagen hat er nichts übrig – ein Kombi ist viel praktischer, besonders für die Familie. Seine Idole? David Beckham und Roger Federer, den er als den besseren Spieler zwischen ihm und Rafael Nadal betrachtet.
In der Regionalliga Mitte, wo die Meister der verschiedenen Staffeln um den Aufstieg in die zweite Liga kämpfen, hat Dollinger mit der Austria Klagenfurt große Ziele. Die Regionalligen, dritthöchste Spielstufe im österreichischen Fußball, sehen sich einer spannenden Saison entgegen. Die Meister der Regionalligastaffeln spielen in einer Relegation mit dem Vorletzten der Ersten Liga um den Aufstieg. Die Regionalliga Mitte wird seit 1994/95 ausgespielt und hat sich als wichtige Plattform für Talente und Mannschaften etabliert.
Umso spannender wird es, wenn die Saison an Fahrt aufnimmt. Matthias Dollinger ist bereit – sowohl auf dem Platz als auch als Mentor für die nächste Generation von Fußballern. Die Fans können sich auf spannende Spiele und vielleicht auf den ganz großen Wurf freuen.
Für weitere Informationen über Matthias Dollinger und seine Karriere, siehe auch die Quelle hier.