Nicht zu fassen! Mexikos Bischöfe sind erschüttert über das schreckliche Massaker an acht Jugendlichen einer katholischen Jugendgruppe im Bundesstaat Guanajuato. Wie kathpress.at berichtete, wurden die Jugendlichen brutal während eines Angriffs auf das Pfarrzentrum von San José de Mendoza am Sonntagabend ermordet. Die Täter, die mit Fahrzeugen flüchteten, mussten bisher noch nicht für ihre grausamen Taten zur Rechenschaft gezogen werden. In einer leidenschaftlichen Erklärung forderte Bischof Ramón Castro von der Mexikanischen Bischofskonferenz (CEM), dass die Verantwortlichen gefasst werden und endlich Frieden in dem vom Gewalt geplagten Land herrscht.

Die Bischöfe äußerten ihre Wut über die immer weiter wachsende Kriminalität und die Kultur der Straflosigkeit, die Mexiko seit Jahren prägt. Diese Realität, beschrieben als „Krebs für unsere Gesellschaft“, verletzt laut den Kirchenvertretern das Herz aller Mexikaner und erschüttert die Gemeinschaften. “Niemand kann sich von ihr abgrenzen”, ist die klare Botschaft an die Bevölkerung, die dazu aufgerufen wird, Verantwortung für ein friedlicheres Mexiko zu übernehmen.

Unabhängige Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs

dbk.de mitteilt, fand eine Fachkonferenz zur Zwischenevaluation der „Gemeinsamen Erklärung“ statt, die Standards für die unabhängige Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der Kirche festlegt. Die Ergebnisse sollen Klarheit bringen und den Opfern helfen, ihre Stimme zu erheben. Die Unabhängige Beauftragte Kerstin Claus betont die Wichtigkeit von transparenten und beteiligungsorientierten Prozessen, um das Vertrauen der Betroffenen zurückzugewinnen und die Aufarbeitung zu standardisieren.

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