Harmonie für die Tiere: Wie Jäger und Tierheim gemeinsam helfen
Heute ist der 10.10.2026 und in Mistelbach gibt es Neuigkeiten aus dem Tierheim „Dechanthof“. Vor kurzem hatten der Jagdleiter Franz Schreiber und Josef Kohzina, der Obmann der Weinviertler-Jägerrunde, die Gelegenheit, das Tierheim zu besuchen. Bei ihrem Besuch sprachen sie mit der Leiterin Elisabeth Bock und deren engagierten Mitarbeiterinnen. Es war ein offenes und freundliches Gespräch, in dem klar wurde, dass die Zusammenarbeit zwischen den Jägern und dem Tierheim reibungslos funktioniert.
Das Tierheim Dechanthof betreut über 40 Hunde, 220 Katzen und 25 weitere Kleintiere. An den Wochenenden strömen zahlreiche Hundeliebhaber herein, um mit den felligen Bewohnern spazieren zu gehen. Dabei ist es wichtig, die von der Heimleitung vorgegebenen Verhaltensregeln einzuhalten. Elisabeth Bock, die Leiterin, betont, dass es gegenwärtig keine Probleme zwischen der Jägerschaft und den Hunde-Spaziergängern gibt. Diese harmonische Beziehung ist auch das Ergebnis des freundschaftlichen Kontakts, den sie zu den örtlichen Jägern pflegt – sogar Wildfleisch kauft sie von ihnen!
Ein starkes Netz für die Tiere
Josef Kohzina hob hervor, dass der Kontakt zwischen den Waidkameraden und dem Dechanthof ganzjährig besteht. So werden beispielsweise Fundkatzen und aufgegriffene Hunde im Tierheim abgegeben. „Es gibt eine Einigkeit unter allen Beteiligten, dass die Einhaltung von Regeln und gesetzlichen Vorgaben Konflikte vermeiden kann“, so Kohzina. Das zeigt, wie wichtig eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit ist, um das Wohl der Tiere in den Vordergrund zu stellen.
Doch das Tierheim ist nicht nur ein Ort der Begegnung, sondern auch ein Ort der Hilfe und Unterstützung für viele Tiere in Not. Aktuell werden dringend Spenden benötigt, um verschiedene tierärztliche Behandlungen zu finanzieren. Ein trauriges Beispiel ist der Kater Nemo, der nach einem Autounfall mit inneren Verletzungen ins Tierheim kam. Eine dringende Operation wegen einer Zwerchfell-Hernie wurde erforderlich, und das Tierheim übernahm die Kosten. Auch für die Katze Lory – die in einem bedauernswerten Zustand vorgefunden wurde und nun epileptische Anfälle hat – müssen die Klinik-Rechnungen beglichen werden. Hier sind Spenden von großer Bedeutung, um den Tieren die notwendige medizinische Versorgung zukommen zu lassen.
Die Wichtigkeit von Spenden und Patenschaften
Das Tierheim sucht zudem Paten für Tiere, die eine 24-Stunden-Betreuung benötigen. Die Versorgung dieser Tiere ist eine Herausforderung, die nur mit Unterstützung von außen gemeistert werden kann. Alle, die helfen möchten, können auf das Spendenkonto des Tierheims zugreifen: Tierheim Dechanthof, IBAN: AT73 3250 1000 0191 0850, BIC: RLNWATWWMIB. Jede Unterstützung zählt! Das Tierheim bedankt sich auch herzlich bei den Sponsoren, die bereits geholfen haben und die neue Tierrettung unterstützen.
Das Dechanthof ist nicht nur ein Ort, an dem Tiere untergebracht werden, sondern auch ein Zentrum für Gemeinschaft und Zusammenarbeit. Hier wird deutlich, wie wichtig es ist, dass Menschen zusammenarbeiten, um das Wohl der Tiere zu fördern. In einer Zeit, in der die Herausforderungen groß sind, zeigt das Tierheim, dass Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung Wunder bewirken können.
