Kunstklau im Herren-WC: Heurigenwirt bietet 3.500 Euro für Hinweise
Heute ist der 28.09.2026. In Mödling sorgt ein merkwürdiger Vorfall für Aufsehen. Am Freitag zwischen 20 Uhr und Mitternacht wurde im Heurigen Enigl ein Kunstwerk entwendet. Und nicht irgendein Bild – es war ein selbstgemaltes Werk von der 14-jährigen Tochter des Heurigenwirtes Rudolf Enigl. Das Bild hing im Herren-WC des Lokals und sollte eigentlich einen abmontierten Händetrockner verdecken. Ein bisschen kurios, oder? Ein Kunstwerk im WC! Aber der Verlust ist für Enigl alles andere als lustig.
Der Heurigenwirt, 48 Jahre alt, ist sichtlich aufgebracht. „Ich vermute, dass der Diebstahl vielleicht einem unzufriedenen Gast geschuldet ist“, äußert er sich. Es gab in der Vergangenheit schon kleinere Diebstähle, wie Blumenstöcke, aber dieser Vorfall überschreitet für ihn eine klare Grenze. Der Heurige, der seit mehreren Generationen im Familienbesitz ist, hat sich als beliebter Ort für Weihnachtsfeiern und Geburtstagsfeiern etabliert. Das Lokal hat immerhin zehn Mal im Jahr für insgesamt 190 Tage geöffnet. Da kann man sich vorstellen, dass die Stammgäste und die Atmosphäre einen hohen Stellenwert haben.
Belohnung für Hinweise
Um den Täter zu schnappen, hat Enigl eine Belohnung von 3.500 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ausforschung des Diebes führen könnten. Das ist eine ganz schön hohe Summe! Und das Lebenslange Lokalverbot, das Enigl in Aussicht stellt, könnte auch für den Dieb ein ernsthaftes Problem werden. „Wer so dreist ist, ein Bild aus dem WC zu klauen, der hat’s echt nicht anders verdient“, sagt er mit einem Anflug von Verzweiflung. Der Vorfall wurde mittlerweile auch auf Facebook publik gemacht, um die Reichweite zu erhöhen.
Enigl denkt darüber nach, in den nächsten Tagen eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten, falls sich nicht bald etwas ergibt. Verständlich, oder? Das Bild hat für ihn und seine Familie einen emotionalen Wert, und es ist nicht einfach nur ein weiterer Verlust in einem Restaurant. Es geht um Erinnerung, um ein Stückchen Familiengeschichte. Und das lässt sich nicht so einfach ersetzen. Wir drücken die Daumen, dass das Bild schnell wieder auftaucht und der Dieb geschnappt wird!
