Was für eine Aufholjagd in der 2. Klasse Ost-Mitte: Der FSV Velm besiegte am Sonntag in Mödling den FSV Fortuna Mödling mit 5:3 (2:3). Dabei sah es lange nach einem klaren Auswärtssieg aus. Die Gastgeber waren von Beginn an überlegen, aggressiv und in den Zweikämpfen präsent.

Bereits in der 9. Minute traf Muhammed Bayram zum 0:1, Alexander Marjanovic erhöhte in der 21. Minute auf 0:2. Velm wirkte zu ängstlich und zurückhaltend, wie Trainer Alexander Stiglitz später befand. Erst Serkan Ciftci brachte die Hausherren in der 29. Minute auf 1:2 heran.

Späte Hoffnung vor der Pause

Lange hielt die Freude darüber allerdings nicht. Bayram stellte in der 36. Minute den Zwei-Tore-Vorsprung für Mödling wieder her. Nur zwei Minuten später verkürzte Sebastian Spanel auf 2:3. Dieser Treffer war für Velm laut Stiglitz ein wichtiger Moment: Das 3:2 vor der Pause habe seiner Mannschaft neue Hoffnung gegeben.

Die erste Halbzeit gehörte dennoch klar den Gästen. Mödling sei deutlich besser, aggressiver und zweikampfstärker gewesen, sagte Stiglitz. Nach dem Seitenwechsel hatte Fortuna zunächst sogar die große Möglichkeit, den alten Abstand wiederherzustellen – einmal klatschte der Ball an die Latte, einmal an die Stange. Ein 2:4, so der Velm-Trainer, hätte die Aufholjagd erheblich erschwert.

Velm dreht die Partie spät

Danach wurde die Begegnung offener und kippte immer mehr zugunsten der Gastgeber. In der 77. Minute erzielte Ciftci den Ausgleich zum 3:3. Fünf Minuten später war die Wende perfekt: Marcel Ebinger brachte Velm mit dem 4:3 erstmals in Führung.

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In der 92. Minute setzte Ciftci noch einen drauf. Sein dritter Treffer besiegelte das 5:3 und ließ die Aufholjagd endgültig in einem Heimsieg enden. Für Mödling waren Muhammed Bayram mit zwei Toren sowie Alexander Marjanovic mit einem Treffer erfolgreich. Bei Velm trafen Serkan Ciftci dreimal, Sebastian Spanel einmal und Marcel Ebinger einmal.

Stiglitz führte den Sieg vor allem auf den größeren Willen in der zweiten Halbzeit zurück – nicht auf eine besonders starke spielerische Leistung. Mödling sei sehr stark und aggressiv aufgetreten; besonders hob er dort die Spieler mit den Rückennummern 7 und 99 hervor.

Spielberichte online nicht ohne technische Hürde

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Auch der NÖFV setzt auf Anubis

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