Am 15. April fand im Haus Bethanien in Gallneukirchen ein bedeutender Gottesdienst und eine Feier zur Stärkung des Vorstands des Diakoniewerks statt. Dieses Ereignis war von großer Bedeutung, da der Vorstand nun vollständig besetzt ist, nachdem Rainer Wettreck in den Ruhestand trat und Sven Lesemann seine Nachfolge antritt. Der neu formierte Vorstand setzt sich aus Daniela Palk, Robert Schütz und Sven Lesemann zusammen, wobei Letzterer sein Amt als theologischer Vorstand erst im September 2025 antreten wird. Sven Lesemann bringt wertvolle Erfahrung als Superintendent der Lippischen Landeskirche mit.

Die Feier zog zahlreiche Vertreter aus Kirche, Politik, Partnerorganisationen sowie Mitarbeiter und Klienten an. In den Grußworten des Landtagsabgeordneten und Bürgermeisters Anton Froschauer wurden die Verdienste des Diakoniewerks hervorgehoben. Vizebürgermeisterin Regina Penninger dankte dem Diakoniewerk für seinen wertvollen Beitrag zur Region. Während des Gottesdienstes wurde die Verantwortung für die Zukunft des Diakoniewerks betont. Andrea Tippe, die Kuratoriumsvorsitz-Stellvertreterin, sprach über die Bedeutung des Gemeinschaftswerks und die gemeinsame Verantwortung, die alle Beteiligten tragen.

Die Verpflichtung zur Diakonissentradition

Daniela Palk legte in ihren Ausführungen großen Wert auf Zutrauen und Verantwortung in der Arbeit des Diakoniewerks. Sven Lesemann hob die Verpflichtung des Diakoniewerks zur Diakonissentradition hervor und betonte den Auftrag, Räume der Begegnung und Hoffnung zu schaffen. Robert Schütz ergänzte, dass es notwendig sei, wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen für gute Arbeit zu schaffen. Mit dem nun vollständig besetzten Vorstand verfolgt das Diakoniewerk einen konsequenten Weg der Weiterentwicklung.

Die Schwerpunkte dieser Weiterentwicklung liegen in der Stärkung der Angebote im Sozialraum, der organisatorischen Weiterentwicklung sowie der Gestaltung zukunftsfähiger Rahmenbedingungen. Das Diakoniewerk ist Mitglied der Diakonie Österreich und kann auf eine 152-jährige Geschichte zurückblicken. Über 4.000 Mitarbeiter unterstützen Menschen an über 220 Standorten in sechs Bundesländern und im Ausland. Die Angebote des Diakoniewerks umfassen Unterstützung für Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen sowie Kinder und Jugendliche, inklusive Therapie- und Beratungsangebote.

Diakonie Österreich im Überblick

Die Diakonie Österreich, gegründet 1968, ist als evangelisch-kirchlicher Verein organisiert und hat ihren Sitz in Wien. Sie ist der Dachverband aller diakonischen evangelischen Anbieter in Österreich und zählt zu den fünf größten Wohlfahrtsorganisationen des Landes. Mit einem Umsatz von 568 Millionen Euro im Jahr 2022 und über 10.300 Beschäftigten bietet sie ein breites Spektrum an sozialen Dienstleistungen an, darunter Altenarbeit, Hilfe für Menschen mit Behinderungen, Flucht und Integration sowie Unterstützung für Kinder und Jugendliche.

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Die Diakonie Österreich ist auch international aktiv, unter anderem in der Katastrophenhilfe und der Entwicklungszusammenarbeit. Die Organisation hat sich zudem das Österreichische Spendengütesiegel erarbeitet, welches seit 2003 verliehen wird. Die Finanzierung setzt sich zu zwei Dritteln aus öffentlichen Mitteln zusammen, während private Beiträge und Spenden einen kleineren Teil ausmachen. Diese solide Finanzierungsstruktur ermöglicht es dem Diakoniewerk und seinen Mitgliedsorganisationen, ihre wichtigen Dienste kontinuierlich weiterzuführen und auszubauen.

Für weitere Informationen über die Aktivitäten und Angebote des Diakoniewerks besuchen Sie bitte die Quelle.