In Neunkirchen herrscht nach dem tragischen Tod von Andreas Pfalzer große Trauer. Der 59-Jährige war beim Bergsteigen am steirischen Loser tödlich verunglückt. Am 7. Oktober 2026, gegen Ende seiner Klettersteig-Tour auf dem Panorama-Klettersteig „Sisi“, stürzte Pfalzer aus bisher ungeklärter Ursache in sein Sicherungsset und dann die Wand hinunter. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Bergretter und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz, um den Verstorbenen zu bergen.

Pfalzer war nicht nur als Personalvertreter der Stadt Neunkirchen bekannt, sondern auch ein leidenschaftlicher Kletterer. Er genoss seinen Urlaub in der Region und hatte am Vortag mit dem Kajak am wunderschönen Hallstättersee gepaddelt. Seine Freunde und Kollegen beschreiben ihn als einen Menschen, der das Leben liebte und stets voller Vorfreude war – besonders auf seine bevorstehende Pension im April 2027. Bei der Wahl 2024 hatte seine Liste alle sieben Mandate errungen, was seine Beliebtheit in der Gemeinschaft unterstreicht.

Ein Schock für die Gemeinschaft

Im Rathaus von Neunkirchen herrscht Schockstarre. Die Belegschaft erfuhr bei Versammlungen am Donnerstag vom tragischen Vorfall. „Es ist einfach unfassbar“, so ein Kollege, der Pfalzer gut kannte. „Er war das Herz unserer Gemeinschaft.“ Das plötzliche Fehlen von Andreas lässt viele Menschen in Neunkirchen ratlos und traurig zurück. Seine Mitstreiter können sich nicht vorstellen, wie es ohne ihn weitergehen soll.

Andreas Pfalzer war auch in der alpinen Gemeinschaft aktiv. Er hatte den Zauberverein Magischer Ring Niederösterreich mitgegründet und war ein geschätztes Mitglied der Alpinen Gesellschaft D‘ Kienthaler (Schneeberg). Sein Engagement in der Natur und für das Bergsteigen war nicht nur ein Hobby, sondern eine Leidenschaft, die er mit vielen Gleichgesinnten teilte.

Bergunfälle in Österreich

Der Vorfall wirft ein Licht auf die Herausforderungen, die mit dem Bergtourismus in Österreich verbunden sind. In den letzten Jahren boomte der Bergtourismus, auch wenn die Bedingungen manchmal herausfordernd sein können. Laut Robin Lutnig, einem Bergretter aus Tirol, haben die Bergretter im Land viel zu tun. Rund 13.000 Bergretter sind im Einsatz, um Menschen in Not zu helfen. Lutnig berichtet von diversen Einsätzen, von verknacksten Knöcheln bis hin zu abgestürzten Wanderern – die Berge sind sowohl schön als auch tückisch.

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Andreas Pfalzers Tod ist ein schmerzhaftes Beispiel für die Risiken, die beim Bergsteigen bestehen. Er hinterlässt eine Lücke in der Gemeinschaft, die schwer zu füllen sein wird. An solch einem Ort, wo die Natur sowohl ein Zufluchtsort als auch eine Herausforderung darstellt, wird sein Andenken weiterleben – als leidenschaftlicher Kletterer, loyaler Freund und engagierter Vertreter seiner Mitbürger.