Neuordnung des Wasserschutzgebiets Siedbruch im Landkreis Osterholz
Im Landkreis Osterholz tut sich einiges in Sachen Wasserschutz. Genauer gesagt, plant die Behörde eine Neuordnung des Wasserschutzgebiets Siedbruch. Hierbei sollen sage und schreibe 429 Hektar neu aufgenommen werden, während 409 Hektar aus dem Schutzbereich entlassen werden. Dies ist alles auf neue Erkenntnisse über den Grundwasserfluss zurückzuführen, die aus Modellrechnungen und einem hydrogeologischen Gutachten gewonnen wurden. Also, es gibt viel zu bedenken und zu diskutieren!
Die zuständige Behörde wartet momentan auf eine Stellungnahme des Gewässerkundlichen Landesdienstes. Interessanterweise wird das Beteiligungsverfahren bereits im Herbst 2023 beginnen, und die Auswertung der Ergebnisse wird in der ersten Hälfte des Jahres 2024 erfolgen. Das klingt nach einem spannenden Prozess, bei dem die Öffentlichkeit hoffentlich auch ihre Stimme erheben kann. Die neue Verordnung könnte dann im Herbst 2027 beschlossen und rechtskräftig werden – das ist ja noch eine Weile hin, aber die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.
Wasserwerk Siedbruch und seine Bedeutung
Das Wasserwerk Siedbruch in Meyenburg versorgt die Gemeinde Schwanewede mit Trinkwasser – allerdings nicht alle Ortsteile, denn Brundorf, Beckedorf, Löhnhorst und Leuchtenburg sind ausgenommen. Das Wasserwerk hat eine lange Geschichte: Es wurde 1962 erbaut, 1972 erweitert und 1979 durch das Wasserwerk Düngel ergänzt. Aktuell fördern die Siedbruch-Brunnen im Durchschnitt 2600 Kubikmeter Wasser pro Tag aus einer Tiefe von 56 bis 82 Metern. Das ist eine beachtliche Menge, wenn man bedenkt, dass die genehmigte Fördermenge maximal eine Million Kubikmeter pro Jahr beträgt.
Und die Wasserqualität? Die wird regelmäßig überwacht und aufbereitet, bevor das Wasser in die Trinkwasserversorgung gelangt. Eine wichtige Maßnahme, denn schließlich soll unser Trinkwasser rein und gesund bleiben! Der Wasser- und Abwasserverband (WAV) liefert jährlich rund 5,7 Millionen Kubikmeter Trinkwasser – das ist eine enorme Verantwortung, die auf den Schultern der Verantwortlichen lastet.
Änderungen im Gebietszuschnitt
Der Gebietszuschnitt des Schutzgebiets ist schon mehrere Jahrzehnte alt. Die letzte Anpassung der Grundwasserentnahme wurde vor 16 Jahren vorgenommen. Somit ist es höchste Zeit für eine Überarbeitung! Der neue Gebietszuschnitt wird sich dabei von einer kompakten Raute zu einer lang gestreckten Form ändern, die bis an die alte B 6 reicht. Ein interessanter Wandel, der sicherlich viele Fragen aufwirft. Vor der öffentlichen Anhörung wird der Entwurf übrigens mit dem Wasser- und Abwasserverband sowie betroffenen Gemeinden und dem Kreis-Landvolk besprochen. So wird sichergestellt, dass alle relevanten Stimmen Gehör finden.
Die Ergebnisse der Anhörung sollen dann in der ersten Hälfte des Jahres 2024 ausgewertet werden, und der Umwelt- und Planungsausschuss wird einen politischen Beschluss vorbereiten, der dem Kreistag vorgelegt wird. Ein solcher Prozess ist wichtig, um Transparenz zu schaffen und die Bürger mit einzubeziehen. Schließlich geht es um Wasser – ein Lebensthema, das uns alle angeht!
Für weitere Informationen zu Wasserschutzgebieten können Interessierte auch einen Blick auf diese Seite werfen. Es gibt viel zu lernen und zu entdecken, besonders wenn es um den Schutz unserer wichtigen Ressource Wasser geht.
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Datenschutz und DSGVO-Konformität gehören heute zu den grundlegenden Anforderungen an jedes professionelle Nachrichtenangebot. Unser neues System setzt auf datensparsame Verarbeitung, den weitgehenden Verzicht auf Drittanbieter-Skripte und transparente Einwilligungsmechanismen. Die DSGVO-sichere technische Basis wurde von Daniel Wom und VeloCore geschaffen.
