Meisterbriefverleihung in Amstetten: 57 Absolventen starten in die landwirtschaftliche Zukunft
Amstetten, der 22. Juni 2026 – Ein Tag, an dem sich die Tore zur landwirtschaftlichen Zukunft weit öffnet. In der Landwirtschaftskammer Niederösterreich fand die feierliche Verleihung der Meisterbriefe statt, und insgesamt 57 Absolventinnen und Absolventen durften sich über den wohlverdienten Meisterbrief freuen. Dies ist die höchste Qualifikationsstufe in der land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildung, und die Absolventen sind stolz darauf, diesen wichtigen Schritt in ihrer Karriere gemacht zu haben.
Besonders erfreulich ist, dass gleich drei Meister aus dem Bezirk Amstetten stammen: Lukas Tippelreither, Karoline Peham und Lisa Maria Eibl. Sie haben sich in einer intensiven Ausbildung bewiesen und sind nun bereit, die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft anzunehmen. Die Vielfalt der Fachrichtungen, in denen die Absolventen ausgebildet wurden, ist beeindruckend: 27 in der Landwirtschaft, 13 im Ländlichen Betriebs- und Haushaltsmanagement, 7 im Gartenbau, 5 in der Forstwirtschaft, 4 im Weinbau und Kellerwirtschaft sowie 1 in der Geflügelwirtschaft. Diese breite Palette zeigt, wie wichtig die Land- und Forstwirtschaft für die Region Niederösterreich ist, wie auch in einem Artikel auf meinbezirk.at erwähnt.
Herausforderungen und Chancen
Der Meisterbrief ist nicht nur ein Stück Papier, sondern ein Zeichen für fachliche Exzellenz und Engagement. Lorenz Mayr, der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, betonte in seiner Ansprache die essentielle Bedeutung der Meisterausbildung für unternehmerisches Denken und die Entwicklung der Betriebe. „Die Absolventen sind nun ausgestattet mit den nötigen Fähigkeiten, um die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft zu meistern“, so Mayr.
Ebenfalls gratulierte Landesrat Anton Kasser den neuen Meistern und hob die Verantwortung hervor, die sie für die Versorgungssicherheit der Region tragen. Die Ausbildung umfasst nicht nur fachliche, sondern auch betriebswirtschaftliche, rechtliche und persönliche Kompetenzen – eine umfassende Vorbereitung auf das, was kommt. Das persönliche Betriebsentwicklungskonzept, das Teil der Meisterausbildung ist, bietet den Absolventen eine solide Grundlage für ihre zukünftige Arbeit.
Ein Blick auf die Besten
Es gab auch einige herausragende Leistungen im Jahrgang. Stefan Kolm aus Großgöttfritz wurde als bester Absolvent in der Landwirtschaft ausgezeichnet, während Christina Wasserburger aus St. Aegyd am Neuwalde in der Kategorie Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement glänzte. Im Gartenbau sicherte sich Carina Flasch aus Zöbern den ersten Platz, und Alexander Winter aus St. Anton an der Jeßnitz war der Beste in der Forstwirtschaft. Diese Talente werden sicherlich die Zukunft der Branche prägen.
Die Veranstaltung war nicht nur eine Feier der Erfolge, sondern auch ein Zeichen für die Leidenschaft und das Engagement der Absolventinnen und Absolventen für ihre Branche. Andreas Freistetter, Präsident der NÖ Landarbeiterkammer, unterstrich dies in seiner Rede. Es ist offensichtlich, dass die neuen Meister bereit sind, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in die Praxis umzusetzen und so einen wertvollen Beitrag zur Landwirtschaft in Niederösterreich zu leisten.
Die Land- und Forstwirtschaft hat in der Region einen hohen Stellenwert, und die neuen Meister sind bestens gerüstet, um die Herausforderungen der Zukunft anzugehen. Ihre Reise hat gerade erst begonnen, und man darf gespannt sein, wie sie die Zukunft gestalten werden.
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