Heute, am 26. Mai 2026, gibt es in Baden Grund zur Freude! Die Sommerproduktion „Chess“, die erst im Jahr 2025 Premiere feierte, wurde für den Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 nominiert. Diese Auszeichnung zählt zu den bedeutendsten in der österreichischen Kulturszene und würdigt die herausragenden Leistungen und die künstlerische Qualität auf heimischen Bühnen. In der Kategorie „Beste Gesamtproduktion Musical“ tritt die Inszenierung, geleitet von Regisseur Andreas Gergen, gegen andere großartige Produktionen an – darunter „Follies“ an der Volksoper Wien und „Something Rotten“ am Landestheater Linz. Das Musical, dessen Musik von den legendären Benny Andersson und Björn Ulvaeus stammt (ja, genau, die von ABBA!) und die Texte von Tim Rice geschrieben wurden, thematisiert ein psychologisches Duell am Schachbrett, eingebettet in die spannungsgeladene Zeit des Kalten Krieges.
Andreas Gergen hat sich zu der Nominierung erfreut geäußert und die Aktualität der Themen des Musicals hervorgehoben. Das Interesse an „Chess“ ist nach der Premiere nicht abgerissen – die Produktion gewann bereits bei den BroadwayWorldAustria Awards 2025 in zehn von 13 Kategorien, darunter auch „Bestes Musical“. Damit hat sich die Bühne Baden fest im Blickfeld des österreichischen Musiktheaters etabliert.
Die Nominierungen im Überblick
Insgesamt wurden für den Musiktheaterpreis 2026 beeindruckende 63 Nominierungen in 15 Kategorien ausgesprochen. Die Wiener Staatsoper, die Volksoper Wien und die Salzburger Festspiele führen diese Liste an, jeweils mit acht Nennungen. Theater an der Wien, das Tiroler Landestheater Innsbruck und Johann Strauß 2025 Wien konnten jeweils fünf Nominierungen verzeichnen. Die Oper Graz hat drei Nominierungen, das Landestheater Linz zwei und die Bregenzer Festspiele eine. Präsident Karl-Michael Ebner hat betont, wie vielfältig und kraftvoll die österreichische Musiktheaterszene ist.
Zu den weiteren Nominierungen in der Kategorie „Beste Gesamtproduktion Musical“ gehören auch „Briefe von Ruth“ in der Kammeroper Wien und „Follies“ in der Volksoper Wien. Die Verleihung des Österreichischen Musiktheaterpreises findet am 8. September 2026 in der Votivkirche in Wien statt, und die Spannung steigt! Wer wird die begehrten Preise mit nach Hause nehmen?
Ein Blick auf die Nominierungen
Die Liste der Nominierungen ist beeindruckend. Für die Beste weibliche Hauptrolle stehen Annette Dasch (Alma, Volksoper Wien), Asmik Grigorian (Norma, Theater an der Wien) und Elisabeth Teige (Senta, Oper im Steinbruch St. Margareten) im Rennen. In der Kategorie Beste männliche Hauptrolle sind namhafte Künstler wie Michael Spyres (Palestrina, Wiener Staatsoper) und Daniele Macciantelli (La Generala, Landestheater Salzburg) nominiert. Die Vielfalt der Talente zeigt eindrucksvoll die Stärke der heimischen Szene.
Die Bühne Baden hat mit „Chess“ nicht nur national, sondern auch international Anerkennung gefunden. Es bleibt spannend, wie sich die Inszenierung weiter beweisen wird – die Nominierung für den Österreichischen Musiktheaterpreis ist ein weiterer Schritt in eine vielversprechende Zukunft für das Musical, das den Zuschauer fesselt und zum Nachdenken anregt.
Wer mehr Informationen über die Nominierungen und die Veranstaltung erhalten möchte, kann sich auf den Webseiten der Veranstalter umsehen. Eine spannende Zeit für das Musiktheater in Österreich steht uns bevor!
