Am 20. Juni 2026 wird Baden bei Wien erneut ein buntes Zeichen setzen, das weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlen soll. Die dritte Regenbogenparade, organisiert vom Verein Baden Pride, steht vor der Tür und verspricht, die LGBTQIA+ Community in Niederösterreich in den Fokus zu rücken. Die Obfrau von Baden Pride, Julia Schweiger, betont die Wichtigkeit dieser Veranstaltung. „Wir wollen ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung setzen“, erklärt sie. Ganz nach dem Motto: Sichtbarkeit ist entscheidend!

Die letzten beiden Pride-Veranstaltungen waren friedlich und farbenfroh, und auch dieses Mal rechnen die Organisatoren mit einer ähnlichen Teilnehmerzahl von etwa 300 Menschen. Der Demonstrationszug startet um 12 Uhr am Bahnhofsplatz, und für alle, die von Wien aus anreisen, gibt es einen kostenlosen Shuttle-Service – das Badner-Bahn-Shuttle, das um 10.30 Uhr an der Wien Oper abfährt. Eine tolle Möglichkeit, mit Freunden und Gleichgesinnten zu feiern!

Ein Rückblick auf die erste Parade

Die erste Regenbogenparade in Baden fand schon vor einiger Zeit statt und war ein Meilenstein für die Stadt. Der Demonstrationszug startete im Arthur Schnitzlerpark und zog durch die Innenstadt. Passanten applaudierten, schwenkten Regenbogenfähnchen und es war ein Fest des Miteinanders! Der Slogan der Veranstaltung, „Ihr könnt uns nicht verbieten zu lieben, wen wir lieben“, wurde von den Teilnehmenden mit voller Überzeugung getragen.

Organisiert wurde die Parade von einem engagierten Team, darunter Julia Schweiger und Alexandra Fink, unterstützt von Lili Spitaler und Thomas Fink. Auch lokale Politikerinnen wie die SPÖ-Stadträtin Maria Wieser und die Gemeinderätin Gerlinde Brendinger waren dabei, um die queere Community zu unterstützen. Die NEOS waren ebenfalls vertreten und zeigten damit, dass das Thema Vielfalt und Akzeptanz fraktionsübergreifend wichtig ist. Die Vizebürgermeisterin Helga Krismer besuchte den Abschluss der Parade und setzte damit ein weiteres Zeichen für die Unterstützung der LGBTQIA+ Anliegen.

Filmvorführungen und kulturelle Vielfalt

Das Cinema Paradiso hat seit Mai 2025 regelmäßige queere Filmvorführungen im Programm. Dabei kommen auch Experten zu Wort, wie die bekannte Lily von AceAro oder Andrea Brunner von der Aidshilfe Wien. Diese Filmgespräche bieten Raum für Austausch und Diskussion, was das Bewusstsein für die Anliegen der queeren Community weiter schärfen kann.

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Die Bedeutung von Sichtbarkeit queerer Menschen, insbesondere auf dem Land, ist nicht zu unterschätzen. Veranstaltungen wie die Regenbogenparade in Baden helfen, Berührungsängste abzubauen und ein respektvolles Miteinander zu fördern. Das Ziel ist klar: Queere Menschen außerhalb der Großstädte sollen erreicht werden und die Akzeptanz soll wachsen.

Ein weiterer Wunsch lautete, das Badener Rathaus im Pride-Monat Juni mit der Regenbogenfahne zu beflaggen – ein starkes Zeichen der Solidarität! Es bleibt abzuwarten, ob dieser Wunsch in Erfüllung geht. Die Vorfreude auf die Parade ist jedoch ungebrochen und die Straßen von Baden werden wieder in bunten Farben leuchten, wenn es am 20. Juni heißt: „Wir sind hier, wir sind queer!“

Weitere Informationen zur Parade und den geplanten Veranstaltungen finden sich unter diesem Link. Wer sich für die erste Parade interessiert, kann mehr darüber in einem Rückblick auf diesem Artikel erfahren.

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