Am 6. Juni 2026, in der ausverkauften FIVERS-Halle, fand das zweite Finale der Handballliga Austria (HLA) zwischen den HC Fivers WAT Margareten und den roomz Jags Vöslau statt. Es war ein Handballkrimi, der die Zuschauer bis zur letzten Sekunde fesselte. Die Jags, die bereits im ersten Spiel siegreich waren, wollten ihren ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte perfekt machen. Und sie machten es schließlich – mit einem knappen 32:31-Sieg gegen die Fivers!

Der Beginn des Spiels war vielversprechend für die Jags. Fabian Schartel sorgte früh für die Führung, während die Fivers, wie es schien, etwas gebraucht haben, um in Schwung zu kommen. Die Vöslauer Defensive und Torhüter Florian Kaiper waren zu Beginn einfach stark. Nach 5:30 Minuten fiel das erste Tor für die Fivers durch Matthias Rattensperger, der das Ergebnis auf 1:3 verkürzte. Doch die Jags ließen sich nicht beirren und setzten mit Toren von Roger Giner Duran und Schartel nach. Es war ein spannendes Hin und Her, das die Fans in der Halle elektrisierte.

Ein Spiel voller Wendungen

Die ersten Minuten waren geprägt von Intensität und einem ausgeglichenen Spielverlauf. Nach 14 Minuten stand es 5:5, doch dann gelang den Jags erneut der Sprung in Führung. In der 17. Minute konnten die Fivers erstmals mit 8:7 in Führung gehen. Aber die Jags drehten das Spiel und führten zwischenzeitlich sogar mit drei Toren. Marin Martinovic stellte kurz vor der Pause auf 13:13, und der Halbzeitstand war schließlich 15:14 für die Jags.

Nach der Halbzeit erhöhten die Jags ihre Führung auf 16:14. Doch die Fivers ließen sich nicht abschütteln. Sergej Novikov, der Torhüter der Fivers, erzielte den Ausgleich zum 19:19 und hielt sein Team im Spiel. Der Trainer der Fivers, Peter Eckl, versuchte mit einem Timeout, den Lauf der Jags zu stoppen. Doch die Jags konnten ihre Führung Mitte der zweiten Halbzeit auf vier Tore ausbauen. Die Fivers kämpften sich jedoch zurück und verkürzten auf 24:25. Spannung und Bissigkeit prägten das Geschehen, und die Entscheidung fiel durch Kleinigkeiten.

Der packende Schluss

In der Schlussphase gelang den Fivers der Ausgleich zum 30:30, bevor Florian Kaiper die Jags mit einem Tor in Führung brachte. Eduardo Mendonca verwandelte einen Siebenmeter zum 31:30, doch Matthias Rattensperger glich zehn Sekunden vor Schluss aus. Es war unglaublich spannend! Doch dann – mit nur noch vier Sekunden auf der Uhr – traf Mendonca zum entscheidenden 32:31 für die Jags.

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Eduardo Mendonca war der Held des Abends. Er traf 9 von 10 Würfen und zeigte eine herausragende Leistung. Nach dem Spiel wurde er für seine Leistung gefeiert, und der Jubel der Jags-Fans kannte keine Grenzen. Fabian Schartel, der Kapitän der Jags, betonte die harte Arbeit des Teams und die Unterstützung der Fans. Trainer Sebastia Salvat zollte Respekt für die Fivers und sprach von der tollen Entwicklung seines jungen Teams. Die Fivers hingegen mussten die bittere Niederlage hinnehmen, doch Eckl lobte die Leistung seines Teams und besonders die starke Leistung von Florian Kaiper.

Meistertitel für die Jags

Mit diesem Sieg krönte sich roomz Jags Vöslau zum ersten Mal zum Österreichischen Meister der Saison 2025/26. Die Fivers beendeten die Saison mit der Silbermedaille, doch die Freude der Jags über den Titel war unübersehbar. Vor dem Spiel wurden außerdem Auszeichnungen für herausragende Leistungen verliehen: Fabio Schuh wurde MVP der HLA Meisterliga, während Matthias Rattensperger den Titel „Newcomer of the Year“ erhielt. Sebastia Salvat wurde als bester Trainer ausgezeichnet.

Für die Jags ist dieser Meistertitel ein historischer Erfolg und wird sicherlich in die Annalen des Vereins eingehen. Die gesamte Mannschaft hat gezeigt, dass sie nicht nur talentiert, sondern auch bereit ist, für den Erfolg zu kämpfen. Die nächsten Saisons werden spannend, und man darf gespannt sein, ob die Jags ihren Titel verteidigen können. Ein Hoch auf den Handballsport in Österreich!

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