Gestern, am Montagnachmittag, wurde die idyllische Stadt Baden-Baden von einem unerwarteten Stromausfall heimgesucht. Betroffen waren insbesondere die Ortsteile Lichtental, Oberbeuern und Geroldsau. Die Dunkelheit hielt etwa fünf Stunden an und legte das Leben in diesen Teilbereichen lahm. Eine Herausforderung, die die Stadtwerke jedoch zügig in den Griff bekamen. Techniker konnten den Schaden an zwei Kabelsträngen lokalisierten und die Situation schnell beheben. Der Vorfall wurde als Erdschluss klassifiziert. Das Theresienheim hatte während dieser Zeit mit einem besonderen Problem zu kämpfen: Der Aufzug blieb stehen, was für die dort lebenden Menschen sicher nicht angenehm war.

Die Feuerwehr war während des Stromausfalls in vollem Einsatz. Sie richtete mehrere Anlaufstellen für die Bürger ein, um Hilfsbedürftigen zur Seite zu stehen. Immerhin fließt der Strom mittlerweile wieder in vollem Umfang durch die Stadt. Die genaue Anzahl der betroffenen Personen bleibt allerdings unklar. Man kann sich vorstellen, dass es einige besorgte Gesichter gab, als das Licht ausging. Man fragt sich, wie viele Haushalte betroffen waren und wie sie den plötzlichen Ausfall erlebt haben, während die Stadtwerke das Problem beheben mussten. Mehr Informationen sind hier zu finden: SWR Aktuell.

Notstromversorgung und Wasserverteilung

Ein Stromausfall wirft auch Fragen zur Wasserversorgung auf. Die Stadtwerke können ihren Betriebsstandort in der Waldseestraße über vier Tage unabhängig von externer Stromversorgung betreiben, was in einer Notsituation von unschätzbarem Wert ist. Allerdings gilt diese Notstromversorgung nur für kritische Infrastrukturen und nicht für private Haushalte. Das bedeutet, dass bei einem mehrtägigen Stromausfall die Wasserversorgung nicht immer garantiert ist. Aufgrund der topografischen Gegebenheiten in Baden-Baden kann es da durchaus zu zeitversetzten Einschränkungen kommen.

Die Wasserversorgung der Stadt wird im Jahresschnitt zur Hälfte über das Grundwasserwerk (GWW) Sandweier und zur anderen Hälfte aus den Quellgebieten im Schwarzwald sichergestellt. Besonders in den Sommermonaten müssen rund 90% der Wasserversorgung aus GWW Sandweier abgedeckt werden. Interessant ist, dass dieses Werk mit einem Notstromaggregat ausgestattet ist, das für 100 Stunden Volllastbetrieb ausgelegt ist. 30.000 Liter Diesel stehen für das Nachtanken zur Verfügung. So ist die Wasserversorgung zumindest so lange gesichert, wie das Aggregat läuft. Allerdings haben die Quellwasser-Aufbereitungsanlagen wie Grobbach, Seelach, Schmalbach und Neuweier keine eigene Notstromversorgung, was eine Herausforderung darstellt, wenn der Strom einmal ausfällt.

Kritische Infrastrukturen und ihre Verwundbarkeit

Die Geschehnisse in Baden-Baden erinnern uns daran, wie wichtig kritische Infrastrukturen für unsere Gesellschaft sind. Strom und Wasser sind essentielle Bereiche, die unser tägliches Leben maßgeblich beeinflussen. Ein Blackout zeigt uns die Verwundbarkeit dieser hochentwickelten Strukturen und lässt uns über die Notwendigkeit nachdenken, sie zu schützen. Der Einsatz von Notfalltechnik ist entscheidend, besonders für die Sicherheit und Stabilität der Stadt.

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Es ist auch interessant zu beobachten, wie mobile Notfallbeleuchtung im Katastrophenschutz eine Schlüsselrolle spielt. Licht schafft Orientierung und Sicherheit, und in einem Ernstfall kann unorganisierte Struktur zu Zeitverlust führen. Die Anforderungen an solche Technik sind hoch – sie muss erprobt und ausfallsicher sein. Das zeigt, dass wir, auch wenn wir uns in einer modernen Welt bewegen, nicht immer auf die Technik vertrauen können, ohne sie vorher gründlich getestet zu haben. Die Erfahrungen aus Einsätzen, wie etwa im Kontext des Ukraine-Kriegs, verdeutlichen die Bedeutung vorbereitet zu sein. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: KRITIS-Bund.

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