Heute ist der 28.05.2026 und in Baden, einer Stadt, die sich in den letzten Jahren immer mehr zu einer Oase für Freizeit und Erholung entwickelt, tut sich einiges. Man könnte sagen, der Puls der Stadt schlägt im Takt der Natur, und jetzt steht eine spannende Vision für die Mur im Raum. ÖVP-Chef Kurt Hohensinner und Architekt Guide Strohecker haben am Mittwoch ihre Ideen präsentiert, die das Grazer Zentrum auf ein neues Level heben sollen. Im Fokus stehen breite Uferzonen, die nicht nur für Sport und Erholung gedacht sind, sondern auch Platz für Events bieten. Das klingt doch nach einem echten Gewinn an Lebensqualität für Graz!

Die Pläne sehen vor, den Autoverkehr unter die Erde zu verlagern, sodass die Mur und ihre Uferflächen in voller Pracht erstrahlen können. Wer kann da nicht von einem Comeback der Surfwelle träumen? Schwimmende Pontons für Gastgärten und Pools könnten da ebenfalls ein Highlight werden. Vizebürgermeisterin Judith Schwentner von den Grünen sieht auch Potenzial für Freizeit- und Naturangebote entlang der Mur. Sie hat sogar eine neue Kajakstrecke zwischen der Hauptbrücke und der Murinsel in Planung, und das in Zusammenarbeit mit der Grazer Kajak-Community. Das klingt doch super!

Politische Wellen und Kosten

Allerdings gibt es auch politische Wellen, die hochschlagen. Schwentner hat die Surfwelle in der Mur abgelehnt und schlägt stattdessen den Mühlgang im Volksgarten als alternativen Standort vor. Das bringt ihren Konflikt mit der ÖVP auf den Punkt. Hohensinner hingegen sieht Chancen auf EU-Förderungen für die Umgestaltung der Murufer—was die Kostenschätzung von 80 bis 90 Millionen Euro, verteilt über mindestens zehn Jahre, etwas erträglicher machen könnte. Aber Schwentner kritisiert Hohensinners Vision als „Showpolitik“ und weist auf die hohen Kosten der geplanten Sanierung der Kaiserfeldgasse hin, die über fünf Millionen Euro betragen sollen. Hier prallen zwei unterschiedliche Ansichten aufeinander!

Zusätzlich zu diesen Plänen gibt es das Konzept „Lebensraum Mur“, welches einen Planungsprozess zur ökologischen Sicherung des Lebensraumes Mur von Graz bis Wildon initiiert hat. Ziel ist es, den Lebensraum zu schützen, aufzuwerten und langfristig zu sichern, während gleichzeitig die Freizeit- und Erholungsnutzung verbessert wird. Hierbei wurden Masterpläne für die Mur Graz Süd und Mur Graz Mitte erstellt, um die neuen Rahmenbedingungen, wie den Kraftwerksbau, zu berücksichtigen. Die Ausführungsplanung und die gestalterische Bauaufsicht sollen die Qualität der Umsetzung der Freizeitareale garantieren – und die Promenade Graz Süd mit Hafen und Auwiesen wird dabei eine zentrale Rolle spielen.

Ein Ort der Begegnung und Erholung

Wohlgemerkt, das Naherholungsgebiet Auwiesen bietet eine Fläche von 135.000 m² und ist das Tor zum zentralen Grünraum des Grazer Beckens. Diese Auwiesen sind mittlerweile ein beliebter Ort für die Bevölkerung, die hier spazieren geht, joggt oder einfach nur die Natur beobachtet—und das ist nicht nur wichtig für die Lebensqualität, sondern auch für die Gesundheit. Studien zeigen, dass Stadtgrün die Umweltbelastungen reduziert, Hitzestress mindert und sogar das Wohlbefinden steigert. Gerade in einer Zeit, in der Hitzestress, Lärm und Luftverschmutzung zunehmen, ist der Zugang zu solchen Erholungsräumen unverzichtbar, besonders für sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen.

Die Vision für die Mur und die Uferflächen ist also nicht nur ein politisches Projekt, sondern ein Schritt in eine lebenswertere Zukunft für Graz. Die Natur, die hier eine zentrale Rolle spielt, sorgt nicht nur für eine bessere Luftqualität, sondern auch für einen Ort des Miteinanders und der Erholung. Wenn all diese Pläne umgesetzt werden, könnte Graz tatsächlich zu einem noch attraktiveren Lebensraum für alle Bürgerinnen und Bürger werden. Und das wäre doch wirklich ein Grund zur Freude!

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