Am 20. Juli 2026 wird in Bruck an der Leitha ein neues Kapitel in der Umweltbildung aufgeschlagen. Im Rahmen des Jubiläums „30 Jahre Nationalpark Donau-Auen“ haben 22 neue Rangerinnen und Ranger erfolgreich ihren Zertifikatslehrgang abgeschlossen und stehen nun bereit, um ihre Leidenschaft für die Natur mit anderen zu teilen. Diese bundesweit einheitliche Ausbildung, die seit 2010 besteht, wurde von sechs Nationalparks unter dem Dachverband Nationalparks Austria entwickelt und ist vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) anerkannt.

Die frischgebackenen Ranger werden künftig ein breites Spektrum an Umweltbildungsangeboten bereitstellen. Von Programmen für Schulklassen über Projektwochen bis hin zu Bootstouren und geführten Wanderungen – die Möglichkeiten sind vielseitig! Bei der feierlichen Zertifikatsübergabe in Wien überreichten BMLUK Abteilungsleiterin Valerie Zacherl-Draxler und Nationalparkdirektorin Edith Klauser die begehrten Urkunden. Letztere sprach den neuen Rangerinnen und Rangern ihren persönlichen Glückwunsch aus und betonte, wie wichtig ihre Aufgabe ist: Gästen aller Altersgruppen unvergessliche Naturerlebnisse zu vermitteln und ein Bewusstsein für die Schönheit unserer Umwelt zu schaffen.

Einblick in die Ausbildung

Die Ausbildung umfasste insgesamt 42 Tage und deckte ein breites Spektrum an Themen ab: von Flora und Fauna über Ökologie bis hin zu Umweltgeschichte und Geologie. Die neuen Ranger sind also bestens gerüstet, um ihr Wissen weiterzugeben und die Schönheit der Natur zu bewahren. Diese Form der Umweltbildung ist nicht nur für die Ranger selbst, sondern auch für die Besucher von unschätzbarem Wert. Ähnlich wie die Ranger in Deutschland, die in Nationalen Naturlandschaften, Biosphärenreservaten und Naturparken tätig sind, übernehmen auch die Ranger in Österreich eine Schlüsselrolle im Naturschutz.

In Deutschland arbeiten Ranger nicht nur in Nationalparks, sondern auch in Naturschutzgebieten und für Kommunen. Ihre Aufgaben sind vielfältig: Sie führen Gruppen durch Schutzgebiete, schaffen unmittelbare Naturerlebnisse und tragen aktiv zur Erhaltung der Lebensräume bei. Der Beruf des Rangers bringt also eine Menge Verantwortung mit sich, aber auch die Möglichkeit, einen echten Unterschied zu machen.

Beliebtheit und Perspektiven

Die Umschulung zum Ranger oder Wildhüter erfreut sich auch in Österreich großer Beliebtheit. Immer mehr Menschen, die sich für Naturschutz engagieren, entscheiden sich für diesen Weg. Ranger beobachten Tiere, schützen sie vor Wilderern und informieren Touristen über die Bedeutung des Naturschutzes. Die Vielfalt der Nationalparks in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz bietet zahlreiche Möglichkeiten für angehende Ranger. Dabei ist der Weg zur Umschulung klar: Eine vorherige Ausbildung in Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder Wasserwirtschaft ist oft erforderlich.

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Die Perspektiven sind vielversprechend, denn nach einer erfolgreichen Umschulung kann man mit einem Einkommen zwischen 2.500 und 2.900 Euro rechnen, je nach Region. Die Ausbildung zum geprüften Natur- und Landschaftspfleger steht dabei im Mittelpunkt, wobei auch Quereinsteiger durch ehrenamtliches Engagement im Naturschutz Zugang zu diesen Berufen finden können.

Die Arbeit der Ranger ist also nicht nur erfüllend, sondern auch gesellschaftlich relevant. Sie tragen maßgeblich zur Erhaltung unserer Natur und zur Bildung der Öffentlichkeit bei. Die neuen Rangerinnen und Ranger in Bruck an der Leitha sind bereit, diese Herausforderung anzunehmen und ihre Begeisterung für die Natur weiterzugeben – und darauf dürfen wir wirklich gespannt sein!

Für weitere Informationen zu den neuen Rangerinnen und Rangern sowie den Angeboten im Nationalpark Donau-Auen besuchen Sie die Quelle.

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