Am Samstag, dem 9. Mai 2026, war Bruck an der Leitha der Ort, an dem die Feuerwehr mit ihrem Fire Action Day alle Herzen eroberte. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher strömten zusammen, um einen Blick hinter die Kulissen der Feuerwehrarbeit zu werfen. Man konnte die Aufregung förmlich spüren, als die ersten Einsatzfahrzeuge vorfuhren und die Kinder mit großen Augen die beeindruckenden Maschinen bestaunten.

Das Programm war äußerst vielfältig. Von einer Fahrzeugschau mit Einsatzfahrzeugen über ein Feuerwehrmuseum, das historische Einblicke gewährte, bis hin zu Aktivitäten wie Kinderschminken und dem beliebten Schlauchwerfen – hier war für jeden etwas dabei. Besonders aufregend war das Kranfahren in schwindelerregenden 40 Metern Höhe. Ehrengäste wie Bürgermeister Gerhard Weil (SPÖ) und Landesabgeordneter Otto Auer (ÖVP) ließen sich das Spektakel ebenfalls nicht entgehen. Pfarrer Erich Waclawski war ebenfalls anwesend und setzte einen feierlichen Akzent.

Fettbrand-Demonstration und Sicherheitsbewusstsein

Ein absolutes Highlight war die Vorführung zum Thema Fettbrand. In einer eindrucksvollen Demonstration zeigten die Feuerwehrleute die Gefahren, die beim Löschen von brennendem Fett mit Wasser auftreten können. Die Fettexplosion verdeutlichte, warum es so wichtig ist, im Brandfall richtig zu handeln. Während der Vorführung wurde deutlich, dass Fettexplosionen häufig zu schweren Personenschäden und Brandausbreitung führen können. Der Grund? Wenn brennendes Fett mit Wasser in Kontakt kommt, kann es zu einer explosionsartigen Verdampfung kommen. Aus einem Liter Wasser entstehen dabei etwa 1.700 Liter Wasserdampf – ein Fakt, der die Zuschauer sprachlos machte.

Ein erschreckendes Beispiel, das die Feuerwehr auch anführte, war ein Vorfall in einer Betriebsküche, wo ein Küchenchef versuchte, einen Fettbrand mit Wasser zu löschen. Dies führte zu einer katastrophalen Fettexplosion, bei der der Küchenchef und eine Küchenhilfe schwere Verbrennungen erlitten und ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Die Wichtigkeit der richtigen Löschmethoden wurde hier eindrucksvoll unterstrichen.

Ein neues Hilfeleistungsfahrzeug

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Taufe des neuen Hilfeleistungsfahrzeugs (HLFA) 2, das feierlich auf den Namen „Lina“ getauft wurde. Dieses neue Fahrzeug wird nicht nur für Brandeinsätze, sondern auch für technische Einsätze und andere wichtige Aufgaben genutzt. Es ist ein echter Gewinn für die Feuerwehr und die Gemeinschaft.

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Der Fire Action Day war nicht nur ein Fest für die Feuerwehr, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, das Bewusstsein für Brandschutz zu schärfen. Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger verstehen, wie sie im Brandfall richtig reagieren sollten. Die eindrücklichen Vorführungen und Informationen werden sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben und dazu beitragen, die Sicherheit in der Gemeinde zu erhöhen.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, und die Feuerwehr Bruck/Leitha konnte einmal mehr zeigen, wie wichtig ihre Arbeit ist. Wer nicht dabei war, hat definitiv etwas verpasst!