Am 17. Mai 2026 war Schloss Petronell-Carnuntum der Schauplatz eines beeindruckenden Festkonzerts, das nicht nur die Wände des barocken Festsaals zum Klingen brachte, sondern auch die Herzen der Zuhörer berührte. Mit einem Programm, das Werke von Joseph Haydn und Georg Friedrich Händel umfasste, war die Veranstaltung ein echter Genuss für Liebhaber klassischer Musik. Joseph Haydns „Te Deum“ und Händels „Das Alexanderfest“ wurden von dem Originalklangensemble Barucco unter der Leitung von Heinz Ferlesch dargeboten. Dieses Ensemble ist bekannt für seine hohe musikalische Qualität und die besondere Instrumentierung, die die Werke lebendig werden lässt.
Ein musikalischer Gruß des Musikvereins Rohrau eröffnete den Abend und bereitete die Anwesenden auf das bevorstehende akustische Erlebnis vor. Die Begeisterung war greifbar, nicht nur bei den Besuchern, sondern auch bei Dr. Michael Linsbauer, dem künstlerischen Leiter der Klassikkonzertreihe „Haydnregion Niederösterreich“. Er äußerte sich nach dem Konzert begeistert über die Reaktionen des Publikums. Und das zurecht! Die Musik, die an diesem Abend erklang, war mehr als nur Unterhaltung – sie war eine Feier des Lebens und der Emotionen.
Ein Blick auf die Werke
Haydns „Te Deum“ wurde um 1764 komponiert, als der Komponist Vizekapellmeister am Hof des Fürsten Nikolaus Esterházy war. Es handelt sich um eine Vertonung, die den Zuhörern einen Einblick in die spirituelle Kraft der Musik vermittelt. Händels „Das Alexanderfest“ hingegen, das auf John Drydens Ode basiert, erzählt die Geschichte eines Festmahls des Alexander des Großen in Persepolis, nach seinem Sieg über die Perser. Die emotionalen Themen reichen von Stolz über Freude bis hin zu Mitleid und Rache. Die Handlung ist gespickt mit wichtigen Figuren wie Alexander, Thais und Timotheus, die alle in einem Schlusschor zusammenkommen, um die Macht der Musik zu feiern.
Die reiche Instrumentierung von Händels Werk, die durch Rezitative, Arien und Chöre charakterisiert ist, zeigt eindrucksvoll die Kraft der Musik. Das Publikum war an diesem Abend nicht nur passive Zuhörer, sondern wurde förmlich mitgerissen von der Darstellung der musikalischen Emotionen. Die Klänge hallten durch die alten Mauern des Schlosses und schufen eine Atmosphäre, die niemand so schnell vergessen wird.
Prominente Gäste und besondere Atmosphäre
Zu den Gästen zählten unter anderem Gemeinderätin Helenita Reiner (ÖVP) mit ihrem Ehemann, Mäzen Rudolf Dietrich, Winzer Manfred Edelmann sowie Bürgermeister Franz Glock (ÖVP) mit seiner Gattin. Auch Bürgermeister Felix Medwenitsch (ÖVP) und Leopold Zwickelstorfer (ÖVP) mit Gattin waren anwesend. Die hohe Prominenz unterstreicht die Bedeutung dieser Veranstaltung in der Region.
Der barocke Festsaal des Schlosses bot den perfekten Rahmen für dieses besondere Ereignis. Die Akustik war beeindruckend, und die Atmosphäre erinnerte an vergangene Zeiten, in denen Musik und Kunst einen zentralen Stellenwert in der Gesellschaft einnahmen. Die Kombination aus erstklassiger Musik und der historischen Kulisse machte das Konzert zu einem einmaligen Erlebnis.
Insgesamt war das Festkonzert in Schloss Petronell-Carnuntum ein weiterer Beweis für die lebendige Klassikszene in Österreich. Veranstaltungen wie diese tragen dazu bei, die Werke großer Komponisten lebendig zu halten und das kulturelle Erbe zu bewahren. Die Lieder, die an diesem Abend erklangen, hallen auch heute noch in den Gedanken der Zuhörer nach und erinnern daran, wie wichtig die Musik für unsere Seele ist.
Für weitere Details zu diesem bemerkenswerten Konzert und den kommenden Auftritten des Ensembles Barucco, sei auf die vollständige Berichterstattung verwiesen, die unter https://www.meinbezirk.at/bruck-an-der-leitha/c-leute/macht-der-musik-begeisterte-auf-schloss-petronell-carnuntum_a8650262 zu finden ist.
