Am 12. Mai 2026 fand in der Pfarre Bad Deutsch-Altenburg eine außergewöhnliche Feier zum Muttertag statt. Unter der Leitung von Pfarrer Paul Balint wurde eine kurze Maiandacht abgehalten, die mit stimmungsvollen Bildern, bedeutungsvollen Liedern und berührenden Texten aufwartete. Die Zuhörer wurden dabei von Reinhard Hohenegger und Edith Kalb mit ihren Vorträgen in den Bann gezogen. Besonders Edith Kalbs humorvolle Texte über den Muttertag sorgten für einige Schmunzler im Publikum.
Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war Reinhard Hoheneggers Erzählung, in der er schilderte, wie Herr Dravnicek den Muttertag zusammen mit seiner Mutter und Schwiegermutter verbrachte. Solche persönlichen Geschichten wecken Erinnerungen und schaffen eine Verbindung zwischen den Generationen. Brigitte Reiner-Schirmbrand teilte zudem ihre Erinnerungen an einen besonderen Muttertag, der in einer Sargausstellung stattfand – ein eher ungewöhnlicher, aber sicherlich unvergesslicher Moment.
Musikalische Begleitung und geselliges Beisammensein
Die musikalische Untermalung übernahm der beliebte Wienerlied-Sänger Fritz Wimberger, dessen Lieder die Atmosphäre auflockerten und die Herzen der Anwesenden berührten. Bei Kaffee, Kuchen und frischen Brötchen konnten die Senioren sich stärken und austauschen. Es war tatsächlich so, dass der Pfarrsaal fast zu klein war für den großen Andrang der Senioren, was die Beliebtheit der Veranstaltung unterstreicht. Besucher aus der örtlichen Seniorenresidenz waren ebenfalls herzlich eingeladen und bereicherten die Runde mit ihren Geschichten und Erlebnissen.
Solche Veranstaltungen sind nicht nur eine schöne Tradition, sondern auch eine Möglichkeit, liebevolle Erinnerungen hochleben zu lassen. Der Muttertag weckt bei vielen Seniorinnen und Senioren oft nostalgische Gefühle – eine Mischung aus Freude und, manchmal, auch Verlust. Es ist wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem Gespräche ohne Druck, aber mit viel Wärme geführt werden können.
Kreative Ideen für den Muttertag
Für die Gestaltung des Muttertags gibt es viele kreative Ansätze. Bastelvorlagen für kleine Aufmerksamkeiten, wie ein Kästchen für Schokoladentafeln oder ein Schmetterling mit einem Schokoriegel, können eine schöne Geste darstellen. Auch die Idee, Blumentöpfe mit Herzchen und Blumensteckern zu basteln, sorgt garantiert für gute Laune. Biografische Impulse, wie Erzählkarten zum Muttertag, helfen, Erinnerungen lebendig werden zu lassen und Gespräche anzuregen.
Erinnerungen sind oft das schönste Geschenk, das man teilen kann. Die Hoffnungsgeschichte zum Muttertag thematisiert Zuversicht in schweren Zeiten und zeigt, wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu unterstützen. Solche Geschichten, wie auch Zeitzeugenberichte über Entbehrungen, bringen greifbare Erlebnisse in die Gespräche und lassen die Anwesenden näher zusammenrücken.
Um die Stimmung aufzulockern und die Teilnehmer aktiv einzubeziehen, bieten sich auch verschiedene Aktivierungsangebote an: von einem 10-Minuten-Aktivierungsspiel bis hin zu einem Muttertags-Quiz mit kniffligen Fragen. Diese kleinen Spiele fördern nicht nur die Interaktion, sondern bringen auch eine Menge Spaß mit sich. Das Ziel solcher Aktivitäten ist es, dass sich jeder gesehen und ernst genommen fühlt – unabhängig von der Anzahl der umgesetzten Angebote.
Insgesamt zeigt sich, dass der Muttertag in der Seniorenarbeit weit mehr ist als nur ein Tag im Kalender. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, um Erinnerungen zu wecken, Freude zu teilen und Gemeinschaft zu erleben. Quelle: MeinBezirk.at und mal-alt-werden.de.