In Niederösterreich tut sich was! OMV, das bekannteste österreichische Öl- und Gasunternehmen, hat ein Darlehen von 450 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank (EIB) erhalten. Dieses Geld fließt in ein ehrgeiziges Projekt zur Dekarbonisierung, das die Herstellung von grünem Wasserstoff in Bruck an der Leitha zum Ziel hat. Und das ist kein kleiner Pups – die Gesamtkosten der Anlage belaufen sich auf stolze 600 Millionen Euro! Ein Großteil dieser Summe, nämlich fast drei Viertel, wird durch das EIB-Darlehen abgedeckt.

Das Joint Venture, an dem OMV mit 51% beteiligt ist und Masdar aus Abu Dhabi mit 49%, plant eine Produktionskapazität von 140 Megawatt. Wenn alles nach Plan läuft, wird die Anlage bis Ende 2027 in Betrieb genommen. Jährlich sollen bis zu 23.000 Tonnen grüner Wasserstoff erzeugt werden, der via einer 22 Kilometer langen Pipeline zur Raffinerie in Schwechat transportiert wird. Mit dieser Initiative peilt OMV an, die CO₂-Emissionen in der Raffinerie um rund 150.000 Tonnen pro Jahr zu senken – das sind etwa 10% der direkten Emissionen. Ein echter Fortschritt für den Klimaschutz!

Ein bedeutender Schritt für die grüne Energiezukunft

Die EIB-Vizepräsidentin Karl Nehammer hat die Bedeutung dieses Projekts unterstrichen, indem er betonte, dass grüner Wasserstoff eine Schlüsselrolle in der klimaneutralen Wirtschaft spielt. Die neue Anlage wird nicht nur die größte ihrer Art in Österreich, sondern gehört auch zu den fünf größten Elektrolyseur-Projekten in Europa. Die EU setzt stark auf solche Projekte, um den industriellen Wandel hin zu nachhaltigen Energiequellen zu beschleunigen.

Besonders bemerkenswert ist, dass OMV mit ihrer Strategie 2030 plant, die Produktionskapazitäten für erneuerbare Kraftstoffe und nachhaltige chemische Rohstoffe bis 2030 auf etwa 900.000 Tonnen pro Jahr zu steigern. Das Unternehmen hat bereits einige Schritte in diese Richtung unternommen, darunter bestehende Anlagen für Co-Processing und eine 10-MW-Anlage zur Wasserstoffproduktion in der Raffinerie Schwechat.

Ein Blick auf die OMV-Aktie

<pNicht nur die Projekte, auch die finanzielle Situation von OMV zeigt sich von der positiven Seite. Seit Jahresbeginn hat die Aktie um 26,91% zugelegt. Mit einem Schlusskurs von 61,40 Euro am Montag ist sie etwa 4,66% vom 52-Wochen-Hoch von 64,40 Euro entfernt, das am 19. Mai 2026 erreicht wurde. Interessant ist auch, dass sich der Kurs um 41,41% vom 52-Wochen-Tief bei 43,42 Euro erholen konnte. Bei einer Marktkapitalisierung von 19,53 Milliarden Euro und einem 14-Tage-RSI von 66,7 sieht es für die Anleger gut aus – der Kurs liegt über dem 200-Tage-Durchschnitt von 53,74 Euro.

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Aktuell ist die annualisierte Volatilität der letzten 30 Tage mit 36,52% recht hoch, was Investoren aufhorchen lässt. Man kann gespannt sein, wie sich die Entwicklungen rund um das Wasserstoffprojekt auf die Aktie auswirken werden. Die Zukunft wird spannend, und die Zeichen stehen auf grün!

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