In Gänserndorf wird aktuell über einen ganz besonderen Schüler gesprochen. Jakob Hary, ein talentierter junger Mathematiker vom Konrad-Lorenz-Gymnasium, hat es geschafft: Bei der Bundessiegerehrung des Wettbewerbs „Känguru der Mathematik“ wurde er als bester Teilnehmer Österreichs ausgezeichnet. Mit seiner maximalen Punkteanzahl sicherte er sich den 1. Platz bundesweit und ließ damit über 100.000 Mitbewerber hinter sich. Ein riesiger Erfolg, der ihn zudem für das D-A-CH-Treffen der besten Mathematiktalente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz qualifiziert!

Jakob ist kein Neuling im Wettkampfgeschehen. Bereits 2023 triumphierte er beim „Känguru der Mathematik“ und sein Team gewann beim internationalen Bolyai-Teamwettbewerb in Österreich. Doch das war erst der Anfang! Bei den internationalen Finalen in Budapest 2024 belegte das Team den vierten Platz und im Jahr 2025 krönte er seine Erfolge mit dem Gewinn des österreichweiten Pangea-Wettbewerbs. Und jetzt, 2026, hat er erneut den Bundessieg beim „Känguru der Mathematik“ geholt. Damit ist er zum zweiten Mal Bundessieger! Die Schule ist stolz und gratuliert Jakob zu seinen beeindruckenden Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene – und das zu Recht!

Ein Leuchtturm für junge Mathematiker

Der Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ gehört zu den größten Schulwettbewerben in Österreich und zieht Jahr für Jahr eine riesige Teilnehmerzahl an. Jakobs Erfolge sind nicht nur für ihn persönlich, sondern auch für die gesamte Schulgemeinschaft ein Zeichen für das hohe Niveau der mathematischen Bildung in Gänserndorf. Solche Leistungen inspirieren andere Schüler und zeigen, was mit Fleiß und Talent möglich ist.

Es ist spannend zu sehen, wie solche Wettbewerbe junge Talente fördern. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu messen, sondern auch, wichtige Erfahrungen zu sammeln und Freundschaften zu schließen. Und wie sieht’s aus mit anderen Wettbewerben? Ein Beispiel wäre die IM2C (International Mathematical Modeling Challenge). Hier treten Teams mit bis zu vier Personen an und haben 120 Stunden Zeit, um eine komplexe Problemstellung zu analysieren und ein Lösungsmodell zu entwickeln. Die Herausforderungen sind vielfältig und erfordern systematische sowie exakte mathematische Methoden.

Mathematik verbindet über Grenzen hinweg

Der Wettbewerb hat im Jahr 2024 zum Beispiel gefragt: Wie entscheiden wir uns, ob wir ein Haustier anschaffen? Solche Fragen sind nicht nur theoretisch, sondern haben auch einen praktischen Bezug, der Schüler anspricht. Im Vorjahr konnte ein Grazer Team, unterstützt von MmF, erstmals für Österreich im internationalen Wettbewerb antreten – und das ist schon ein Schritt in die richtige Richtung!

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Es bleibt spannend zu beobachten, wie Jakob Hary und seine Mitschüler ihre mathematischen Fähigkeiten weiterentwickeln und vielleicht in zukünftigen Wettbewerben noch größere Erfolge feiern werden. Gänserndorf darf stolz auf einen so talentierten Nachwuchs sein, der die Mathematik nicht nur als Fach, sondern als eine Art der Problemlösung begreift. Man darf gespannt sein, was die Zukunft für Jakob bereithält – vielleicht sogar noch mehr Bundessiege?

Für weitere Informationen über Mathematikwettbewerbe und die IM2C, die zwischen dem 03. Februar und 28. April 2025 stattfindet, kann man sich auf der Webseite immchallenge.org umsehen.

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