Am 22. April 2026 fand der offizielle Spatenstich für ein neues Wohnbauprojekt in Zistersdorf-Loidesthal statt. Der Projektstandort befindet sich in der Straße Am Ziegelofen 21–29 und wird von der NBG Niederösterreichischen Baugesellschaft umgesetzt. Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde sowie der Bauherrschaft waren anwesend, und Landtagsabgeordneter René Lobner vertrat die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Das Ziel des Projekts ist die Schaffung von leistbarem Wohnraum, der nicht nur hohe Lebensqualität, sondern auch eine zeitgemäße Ausstattung bietet. Geplant sind insgesamt 12 Wohnungen und 4 Doppelhaushälften zur Miete mit Kaufoption. Die Bauweise setzt auf moderne Niedrigenergietechnologien, um Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in den Vordergrund zu stellen.

Nachhaltigkeit im Fokus

Die Ausstattung der Wohnungen wird durch kontrollierte Wohnraumlüftung, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen auf dem Dach ergänzt. Zudem wird auf eine barrierefreie Ausführung geachtet, die einen Personenaufzug sowie großzügige Freiflächen mit Terrassen, Balkonen und Eigengärten umfasst. Die Wohnungsgrößen variieren zwischen 50 und 85 Quadratmetern, während die Doppelhaushälften etwa 108 Quadratmeter groß sind. Jede Einheit verfügt über PKW-Stellplätze sowie einen eigenen Einlagerungsraum mit Stromanschluss. Zusätzliche Einrichtungen wie Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume, Müllräume und ein Kinderspielplatz runden das Angebot ab.

Dieses Wohnbauprojekt ist ein wichtiger Schritt zur regionalen Entwicklung und fördert nicht nur den Wohnkomfort, sondern auch die Nachhaltigkeit. Die Unterstützung durch die NÖ Wohnbauförderung unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Gemeinde.

Erneuerbare Energie durch Windkraft

Parallel zu diesem Wohnbauprojekt hat in Zistersdorf der Bau des Windparks Loidesthal II begonnen. Dieses Gemeinschaftsprojekt von ImWind und der Liechtenstein Gruppe wird bis Januar 2026 fertiggestellt und soll eine Gesamtleistung von 68 MW erreichen. Die 11 Windkraftanlagen, darunter 10 Anlagen vom Typ Vestas V162 mit 6,2 MW und eine Anlage vom Typ Vestas V150 mit 6,0 MW, werden rund 44.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen.

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Die jährliche CO₂-Einsparung wird auf etwa 78.000 Tonnen geschätzt, was dem Ausstoß von circa 32.000 PKWs entspricht. Die Projektpartner betonen die Bedeutung dieses Windparks für den Klimaschutz und die regionale Entwicklung, da die Wertschöpfung durch Bau und Betrieb lokale Unternehmen stärkt und Arbeitsplätze schafft.

Nachhaltiges Bauen als gesellschaftliche Aufgabe

Beide Projekte – der Wohnbau in Zistersdorf-Loidesthal und der Windpark – stehen im Einklang mit den aktuellen Bestrebungen, nachhaltiges Handeln in den Vordergrund zu stellen. Das Bauwesen spielt eine zentrale Rolle, da es nicht nur einen erheblichen Einfluss auf die Ressourcennutzung hat, sondern auch auf die Emissionserzeugung. In Deutschland beispielsweise wird angestrebt, bis 2045 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen.

Wichtige Aspekte sind dabei Biodiversität, Ressourcenschonung und die Verwendung nachwachsender Rohstoffe. Der Einsatz von Qualitätssiegeln, wie dem QNG (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude), fördert die nachhaltige Entwicklung im Bau- und Gebäudebereich, indem es ökologische, soziokulturelle und ökonomische Qualitätsanforderungen berücksichtigt.

Diese Initiativen zeigen, wie wichtig es ist, moderne Wohnräume zu schaffen, die Funktionalität, Nachhaltigkeit und Wohnkomfort miteinander verbinden, um die Lebensqualität in der Region zu steigern. Weitere Informationen zu dem Wohnbauprojekt finden Sie in [diesem Artikel](MeinBezirk).

Gleichzeitig wird durch den Windpark in Zistersdorf ein weiterer wichtiger Beitrag zur Förderung erneuerbarer Energien geleistet, der sowohl ökologisch als auch ökonomisch Vorteile für die Region mit sich bringt.