Heute, am 25. April 2026, feiert die Landesberufsschule Schrems im Waldviertel ein ganz besonderes Jubiläum: ihr 75-jähriges Bestehen. Gegründet im Jahr 1951 hat sich die Schule nicht nur als Ausbildungsort etabliert, sondern auch als ein wichtiger Bestandteil der Bildungslandschaft in der Region. Mit praxisorientiertem Unterricht und einer hohen Ausbildungsqualität ist die Landesberufsschule Schrems ein Vorreiter in der beruflichen Bildung.

Die Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister würdigte während des Festakts den unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten. Besonders hervorzuheben ist die moderne Ausrichtung der Schule, die 17 verschiedene Lehrberufe anbietet. Diese Ausbildung ist nicht nur theoretisch fundiert, sondern auch auf die aktuellen Anforderungen der Wirtschaft abgestimmt. Jährlich werden rund 700 Lehrlinge in vier 10-wöchigen Lehrgängen ausgebildet, wobei die Schülerinnen und Schüler nicht nur handwerkliche und technische Kompetenzen erwerben, sondern auch wichtige Schlüsselqualifikationen für ihre berufliche Laufbahn.

Duale Ausbildung als Schlüssel zur Berufserfahrung

Ein zentraler Aspekt der Ausbildung an der Landesberufsschule Schrems ist die duale Ausbildung, die eine Kombination aus Theorie und Praxis darstellt. Diese Form der Ausbildung findet an zwei Lernorten statt: in der Berufsschule und im Betrieb. Die Dauer einer dualen Ausbildung variiert in der Regel zwischen 2 und 3,5 Jahren, wobei die meisten Ausbildungen eine Laufzeit von drei Jahren haben. Dies ermöglicht den Auszubildenden, direkt in die Betriebsabläufe integriert zu werden und wertvolle Berufserfahrung zu sammeln.

Ein weiterer Vorteil der dualen Ausbildung ist das Ausbildungsgehalt, das den Auszubildenden während ihrer Lehrzeit zur Verfügung steht. Zudem besteht die Möglichkeit, nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung im Unternehmen übernommen zu werden. In Deutschland gibt es über 320 Ausbildungsberufe, wovon 130 im Handwerk angesiedelt sind. Auch in den Bereichen Industrie, Handel, Landwirtschaft, öffentlicher Dienst und Hauswirtschaft sind duale Ausbildungswege verfügbar.

Voraussetzungen und Chancen für alle

Die Voraussetzungen für eine duale Ausbildung können je nach Unternehmen variieren. In der Regel wird ein Schulabschluss sowie entsprechende Noten erwartet. Die Bewerbungsunterlagen umfassen in der Regel einen Lebenslauf, Zeugnisse und ein Anschreiben. Ein wichtiger Hinweis für angehende Auszubildende: Die Bewerbung sollte rechtzeitig erfolgen, idealerweise ein Jahr bis sechs Monate vor Beginn der Ausbildung.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Besonders erwähnenswert ist, dass Menschen mit Behinderungen ebenfalls eine duale Ausbildung absolvieren können. Es gibt spezielle Unterstützungsmöglichkeiten und Fachpraktiker-Ausbildung, die auf die Bedürfnisse dieser Gruppe eingehen. Weitere Informationen zur dualen und schulischen Ausbildung sind auf der Webseite planet-beruf.de zu finden.

Die Landesberufsschule Schrems zeigt eindrucksvoll, wie Tradition und Zukunft miteinander verbunden werden können. Durch die Kombination aus modern ausgestatteten Werkstätten, praxisnahen Projekten und einem starken Bezug zur Arbeitswelt, bietet sie den jungen Menschen im Waldviertel eine fundierte Berufsausbildung und eröffnet vielfältige Chancen, wie Spezialisierung, Meisterqualifikation oder sogar Selbstständigkeit. In diesem Sinne leistet die Schule einen wertvollen Beitrag zur Innovationskraft und wirtschaftlichen Stärke in Niederösterreich.