Am 29. April wurde im Gasthaus Thaler in Großschönau ein spannender Neubeginn beim Wirtschaftsbund gefeiert. Die Gemeindegruppe hat sich personell neu aufgestellt und dabei frischen Wind in die Organisation gebracht. Maximilian Thaler wurde als neuer Obmann gewählt, und er wird unterstützt von Kajetan Tüchler, der als Stellvertreter und Schriftführer fungiert. Für die finanziellen Belange zeichnet sich Bürgermeister a.D. Martin Bruckner verantwortlich. Der Abend war nicht nur von Neuwahlen geprägt, sondern auch von einer inspirierenden Atmosphäre, in der erste Ideen und Projektansätze vorgestellt und diskutiert wurden. Es war deutlich zu spüren, dass das Team unterschiedliche berufliche Hintergründe mitbringt und gemeinsam Lösungen für wirtschaftliche Herausforderungen der Gemeinde entwickeln möchte. Unternehmerinnen und Unternehmer sind eingeladen, sich aktiv einzubringen und zusammen mit den neuen Ansprechpartnern an Lösungsansätzen zu arbeiten. Die Wirtschaftsbund-Gemeindegruppe Großschönau bedankt sich herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit. Mehr Informationen zu dieser Neuwahl finden Sie in dem Artikel auf meinbezirk.at.

Fortführung der Kreativwerkstatt

Doch das ist nicht alles, was in Großschönau passiert. Der Gemeinderat hat auch die Fortführung des Vorhabens „Textile Kreativwerkstatt in der Oberlausitzer Webschule – Kunst & Kultur“ beschlossen. Spannend, oder? Die geplanten Schritte sind vielversprechend: Zunächst wird die bisherige Arbeit der Kreativwerkstatt evaluiert. Dazu gehören unter anderem die Veranstaltungen, die Teilnehmerzahlen und eine SWOT-Analyse. Das Nutzungskonzept für den gesamten Gebäudekomplex, einschließlich der Außenanlagen, soll fortgeschrieben werden. Die Weiterführung des Projektes „Kreativwerkstatt – Kunst & Kultur“ wird mit Hilfe der FRL STARK gesichert. Der Bürgermeister hat die Aufgabe, einen Fortsetzungsantrag nach der FRL STARK zu stellen, wobei Eigenmittel möglichst aus dem simul+ Preisgeld finanziert werden sollen. Eine Fristverlängerung zur Verwendung des Preisgeldes beim Freistaat Sachsen steht ebenfalls auf der Agenda.

Das Abstimmungsergebnis im Gemeinderat war eindeutig: von 16 Mitgliedern waren 12 anwesend, und alle anwesenden Mitglieder stimmten mit ‚Ja‘. Das zeigt, wie stark das Interesse und die Unterstützung für kreative Projekte in der Gemeinde sind. Der Gemeinderat wird zudem halbjährlich über die Umsetzung des Vorhabens informiert, was Transparenz und Engagement verspricht.

Ein Blick in die Zukunft

Die Neuaufstellung des Wirtschaftsbundes und die Fortführung der Kreativwerkstatt sind nur zwei Beispiele dafür, wie in Großschönau an der wirtschaftlichen und kulturellen Weiterentwicklung gearbeitet wird. Die Kombination aus wirtschaftlichem Engagement und kreativen Initiativen könnte der Gemeinde den nötigen Schwung verleihen, um bestehende Herausforderungen zu meistern. Ob diese Bemühungen Früchte tragen werden? Das bleibt abzuwarten. Aber die Motivation, gemeinsam etwas zu bewegen, ist auf jeden Fall spürbar. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Entwicklungen in den kommenden Monaten entfalten werden.