Am vergangenen Samstag, dem 6. Juni 2026, fand das 35. Frühlingskonzert in Zellerndorf statt. Die Veranstaltung wurde von den zahlreichen Musikliebhabern, die sich in den Saal drängten, mit großer Begeisterung aufgenommen. Unter den Klängen traditioneller und zeitgenössischer Blasmusik erlebten die Gäste einen Abend voller Melodien, die zur Entspannung und zum Mitwippen einluden. Die Leitung übernahm das bewährte Trio bestehend aus Kapellmeister Thomas Winalek, Andreas Trauner und Lorenz Balcar.

Das Konzert begann mit einer eindrucksvollen Eröffnung durch ein Tuba-Quartett, das das Stück „Synergy“ zum Besten gab. Die Gesangssolistinnen Annie Gschwandtner, Janne Kliegl und Birgit Trauner brachten das Publikum mit ihren Darbietungen von „Conga“ und „Where is My Husband“ zum Schmunzeln. Aber das war noch lange nicht alles! Auch Melodien aus der beliebten Operette „Im weißen Rössl“ sowie verschiedene Marsch- und Polkamelodien wurden zum Besten gegeben – ein Programm, das keine Wünsche offenließ.

Besondere Gäste und Ehrungen

Obmann Bernhard Huber begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter den Pfarrer Jerome Ciceu, Prälat Franz Mantler, Bürgermeister Markus Baier und Stefan Lang sowie Landeskapellmeister Gerhard Forman und Bezirkskapellmeister Robert Eigner. Es war eine Ehre, so viele Persönlichkeiten aus der Musikwelt und der Gemeinde an diesem Abend zu sehen.

Ein Highlight waren die Ehrungen für langjähriges aktives Musizieren. Margarethe Wurst wurde für 10 Jahre geehrt, Claudia Haider und Thomas Honsig für 15 Jahre, Josef Diem für 20 Jahre, Tanja Nebenführ und Nikolaus Hammer für 25 Jahre und Karin Grosslerr für beeindruckende 30 Jahre. Das spricht doch für die große Leidenschaft und Hingabe, die in der Blasmusik steckt!

Positive Resonanz

Die Qualität des Konzerts und das abwechslungsreiche Programm wurden von den Besuchern durchweg gelobt. Obmann Huber äußerte sich sehr zufrieden über den Verlauf des Abends und die positive Stimmung. Es war einfach schön zu sehen, wie die Musik die Menschen zusammenbrachte und für gute Laune sorgte.

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In einem weiteren Kontext ist die Bedeutung der Blasmusik in Österreich nicht zu unterschätzen. Das Dokumentationszentrum des Österreichischen Blasmusikverbandes (ÖBV) hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2008 der Archivierung und Vermittlung von Materialien zur Blasmusikgeschichte verschrieben. Jährlich werden verschiedene Themen präsentiert, die in Kooperation mit der Stadtgemeinde Oberwölz und dem Österreichischen Blasmusikmuseum stattfinden. Die Online-Fachzeitschrift „Blasmusikforschung“ informiert seit 2013 über Neuigkeiten und bietet Fachartikel zur Blasmusik- und Militärmusikgeschichte an – ein wertvolles Gut für alle Interessierten.

Die nächste große Veranstaltung im Blasmusikbereich wird die Eröffnung der Präsentation im Blasmusikmuseum am 31. Mai 2026 sein. Dort werden verschiedene Schwerpunkte beleuchtet, darunter die 100-jährige Geschichte des Lichtensteiner Blasmusikverbands und die 75 Jahre des Österreichischen Blasmusikverbands. Solche Initiativen zeigen, wie lebendig und wichtig die Blasmusik in Österreich ist und dass sie auch in Zukunft einen festen Platz in der Kultur haben wird.

Quellen: Mein Bezirk, Oberwölz